Schalke nur als Zwischenstopp? Wichtige Klausel im Aouchiche-Vertrag
Von Yannik Möller

Schon nach seinen ersten Einsätzen hat Adil Aouchiche beim FC Schalke einen guten Eindruck hinterlassen. Der französische Offensivspieler, der auf durchaus kuriose Art und Weise bei Königsblau landete, konnte sogar ablösefrei verpflichtet werden.
Der einzige Nachteil, wenn man es überhaupt so nennen kann, ist die recht kurze Vertragslaufzeit. Denn: Bisher steht Aouchiche nur bis zum Sommer 2027 und somit für gerade einmal anderthalb Jahre beim S04 unter Vertrag. Ohne eine vorzeitige Verlängerung wäre Schalke damit in der Theorie schon fast gezwungen, den 23-Jährigen zum Ende dieser Saison zu verkaufen, wenn eine Ablösesumme erzielt werden soll.
Vertragsklausel könnte helfen - mit Mut zum Risiko?
Einen Hoffnungsschimmer gibt es aber, wie die WAZ berichtet. Im Vertrag von Aouchiche ist demnach eine Klausel verankert, die automatisch für eine Vertragsverlängerung sorgen könnte. Der Ablauf: Kommt er in der Saison 2026/27 auf mindestens 22 Einsätze für Schalke, verlängert sich sein Arbeitspapier um zwei weitere Jahre und somit bis 2029.
Angesichts seiner bisherigen Leistungen wirken die 22 Einsätze definitiv machbar. Allerdings könnte schon eine etwas längere Verletzungspause oder auch ein zwischenzeitliches Formtief mit Bankplatz als Folge zum Risiko werden.
Deshalb ist es denkbar, dass die Schalke-Verantwortlichen ungeachtet der Klausel versuchen werden, den Vertrag von und mit Aouchiche vorzeitig manuell zu verlängern. Einen passenden Zeitpunkt könnte es zum Ende der aktuellen Spielzeit geben, die bestenfalls mit der Rückkehr in die Bundesliga abgeschlossen wird. Das dürfte die Verhandlungsposition des S04 verstärken, zugleich einen Anreiz für einen längeren Verbleib ausmachen.
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