Schalke gibt Angebot für Offensivspieler ab - Bericht
Von Franz Krafczyk

Der FC Schalke 04 steht nach einer überraschend starken Hinrunde verdientermaßen auf dem ersten Tabellenplatz der 2. Liga. Diesen Rang zu halten, um im Mai die große Rückkehr in die Bundesliga zu feiern, wird in der zweiten Saisonhälfte aber ein hartes Stück Arbeit. Ein großes Problem sind die Ausfälle in der Offensive.
Da Bryan Lasme (Innenbandverletzung) sowie die beiden Youngster Peter Remmert (Muskelfaserriss) und Emil Höjlund (Fersenverletzung) derzeit ausfallen, sehen sich die Verantwortlichen nach Verstärkungen für die Offensive um. Bei einem Linksaußen machen die Knappen nun wohl ernst.
Wie das polnische Portal Weszlo berichtet, hat der FC Schalke 04 bereits ein offizielles Angebot für Capita unterbreitet. Der 24-jährige Angolaner spielt derzeit für den polnischen Erstligisten Radomiak Radom. In der laufenden Saison steht er bei fünf Toren und einer Vorlage in 16 Pflichtspielen.
S04 erhält Konkurrenz aus der Türkei – und aus Elversberg
Durch seine Leistungen in der Ekstraklasa, wo er seit Sommer 2024 unter Vertrag steht, ist Capita derzeit heißbegehrt. Transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Spielers, der in Radom noch bis 2028 Vertrag hat, sogar auf zwei Millionen Euro. Daher ist das Angebot der Königsblauen, das bei über einer Million Euro liegen soll, wohl noch nicht ausreichend.
Dem Bericht zufolge habe Radomiak kürzlich ein ähnliches Angebot vom türkischen Erstligaklub Samsunspor, der ebenfalls am Flügelflitzer interessiert ist, erhalten. Noch dazu soll auch die SV Elversberg an Capita interessiert sein.
Für den FC Schalke ist Capita auch aufgrund seiner Flexibilität interessant. Der Offensivspieler kann sowohl auf den beiden Flügeln als auch im zentralen offensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Im von S04-Trainer Miron Muslic favorisierten 3-4-2-1-System würde er wohl vorwiegend auf der Zehnerposition zum Einsatz kommen.
Um Capita aus Polen loszueisen, müssen die Gelsenkirchener ihr Angebot allerdings wohl nachbessern. Es bleibt abzuwarten, ob ihnen der Spieler eine noch höhere Summe wert ist – und was die Konkurrenz aus Samsun und Elversberg vorhat.
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