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Schalke forciert Abgänge: Der aktuelle Stand bei den Leih- und Verkaufskandidaten

Der FC Schalke möchte in diesem Sommer einige Spieler abgeben – entweder leihweise, oder auch fest. So steht es um die Abgangskandidaten.
Finn Porath darf bzw. soll sich nach einem neuen Klub umschauen
Finn Porath darf bzw. soll sich nach einem neuen Klub umschauen | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Frank Baumann rechnet für diesen Transfer-Sommer mit mehr Abgängen als Zugängen beim FC Schalke. Zwar braucht es nach dem gelungenen Aufstieg auch noch Neuzugänge, die die Mannschaft verstärken und einen Verbleib in der Bundesliga wahrscheinlicher machen, doch muss der Kader insgesamt verkleinert werden.

Einzelne Abgänge, wie etwa durch Henning Matriciani oder auch Christopher Antwi-Adjei, wurden bereits umgesetzt. Dennoch bleiben noch mehrere Spieler, die ebenfalls gehen sollen und die teilweise auch erst von ihren Leihen nach Gelsenkirchen zurückgekommen sind – mit denen aber soweit ebenfalls nicht mehr geplant wird.


Ein Trio darf gehen und ein Youngster-Quartett soll verliehen werden

Die WAZ hat die Kandidaten unterteilt. Vier Youngster sollen verliehen werden. Außerdem gibt es zum einen die Spieler, die der S04 so oder so abgeben möchte und zum anderen welche, die bei einem passenden Angebot gehen dürften.

Letzteres gilt demnach für das Trio um Moussa Sylla, Bryan Lasme und Finn Porath. Mit ihnen wird in der Bundesliga soweit nicht geplant. Porath darf nach nur einem Jahr schon wieder gehen, Sylla soll nach den gescheiterten Wechseln zu Geld gemacht werden und Lasme wird weder sportlich, noch körperlich eine nennenswerte Rolle zugetraut.

Moussa Sylla
Moussa Sylla | Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages

Bei Porath denkt Schalke demnach über eine kleine Ablösesumme nach, die im niedrigen bis mittleren sechsstelligen Bereich liegen sollte. Bei Lasme müsste man den Fokus auf den Abgang an sich legen, der aufgrund seines vergleichsweise guten Gehalts bei zugleich großer Verletzungsanfälligkeit nur schwierig umzusetzen sein wird. Bei Sylla wiederum sollen vermutlich noch ein paar Millionen Euro herausgeholt werden, wenngleich die Summe, die im vergangenen Transfer-Winter noch umzusetzen gewesen wäre, nun wohl kaum mehr ein Thema sein wird.

Bei den vier Leih-Kandidaten handelt es sich der WAZ zufolge um Peter Remmert, Luca Podlech, Mika Wallentowitz und Max Grüger. Letzterer war unter Miron Muslic außen vor, während Remmert nach einem guten Einsatz am ersten Spieltag nicht zuletzt auch durch Verletzungen verschwand. Auch mit ihm plant der Coach nicht weiter. Podlech ist auf Schalke weiterhin eingeplant, doch soll der Keeper im Sinne seiner Entwicklung den Fokus auf Spielpraxis legen – die er nur woanders bekommen wird. Auch Wallentowitz soll sich weiterentwickeln.


Leih-Rückkehrer sind die Leidtragenden des Schalke-Erfolgs

Der klare Fokus liegt jedoch auf den Spielern, die Schalke pro-aktiv abgeben möchte. Laut der WAZ gilt das vor allem für sechs Spieler – von denen mit Anton Donkor nur einer in der nun abgeschlossenen Saison noch vollends zur Mannschaft gehörte. Er hat sich selbst in der 2. Bundesliga nicht zeigen oder geschweige denn durchsetzen können, daher soll er den S04 verlassen.

Auch die Zeit von Tomas Kalas soll in diesem Sommer ein Ende finden. Eine Vertragsauflösung soll denkbar sein. Mit Ilyes Hamache kehrt ein Offensivspieler von seiner Leihe zurück. Eine neue Chance wird er unter Muslic der WAZ zufolge nicht bekommen, weshalb er den Klub ebenso verlassen darf und soll, wie auch Martin Wasinski. Dessen Leihe war für ihn durch regelmäßige Einsatzzeiten zwar ein Erfolg, doch wird ihm der Sprung in die Bundesliga nicht zugetraut.

Steve Noode und Mauro Zalazar sind ebenfalls zwei Leidtragende der Bundesliga-Rückkehr. Sie sollen auch nicht als erneute Leihkandidaten gelten, sondern stattdessen zu den Akteuren gehören, die sich einen neuen Verein suchen sollten (90min berichtete bereits).


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