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SC Freiburg lauert auf Stuttgarts Ausnahme-Talent - VfB-Abgang droht

Noah Darvich kommt bei den Profis des VfB Stuttgart nicht zum Zuge.
Noah Darvich hat den Ball im Blick
Noah Darvich hat den Ball im Blick | Stefan Matzke - sampics/GettyImages

Als der VfB Stuttgart im vergangenen Sommer die Verpflichtung von Noah Darvich bekannt gab, wurde den Schwaben ein Coup bescheinigt. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth betonte, dass der Youngster "in seinem Altersbereich zu den absoluten Top-Talenten" zähle und sich bereits "auf einem hohen fußballerischen Niveau" bewege.

Umso verwunderlicher ist, dass Darvich bei den VfB-Profis bislang überhaupt keine Chance bekam. Während der 19-Jährige bei der Reserve in der 3. Liga mit zehn Toren und drei Vorlagen zu gefallen ist, wurde er von Sebastian Hoeneß noch kein einziges Mal eingesetzt. Wenig nachvollziehbar, zumal die Schwaben mit ihrer Dreifach-Belastung sehr viele Spiele haben, in denen ein Youngster wie Darvich mal eingesetzt werden könnte.

Freiburg bringt sich in Stellung

Diese für Darvich sicherlich nicht befriedigende Situation ruft seinen Ex-Klub auf den Plan: Wie Sky berichtet, beschäftigt sich der SC Freiburg mit einer Rückholaktion seines ehemaligen Schützlings. Darvich war von 2017 bis 2023 im Nachwuchs der Breisgauer aktiv, ehe er sich für den Schritt zum FC Barcelona entschied.

Laut Sky sei das Interesse der Freiburger "ernsthaft", wenngleich noch keine konkreten Schritte unternommen wurden. Dennoch: Sollte sich nicht abzeichnen, dass Darvich beim VfB ein Thema für die erste Mannschaft wird, dürfte sich mit Blick auf einen Wechsel etwas tun. Entsprechende Gespräche zwischen Verein und Spielerseite sind zu erwarten.

Für einen Wechsel nach Freiburg spricht nicht nur, dass Darvich dort bereits aktiv war und somit das Umfeld des Klubs kennt. Die Breisgauer sind nunmal auch bekannt dafür, jungen Spielern Chancen einzuräumen; zudem ist rund um den Verein eine große Ruhe, so dass sich die Youngster ohne großes Drama entwickeln und auch Fehler machen dürfen.

Der VfB Stuttgart dürfte gewarnt sein, Darvich eine entsprechende Perspektive zu bieten. Als Darvich nach seinem Wechsel meinte, dass er sich "beim VfB weiterentwickeln und mit dem Klub erfolgreich sein" möchte, hatte er sicherlich nicht die Reserve-Mannschaft im Sinn.


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