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Sammer zieht sehr deutliches Fazit zum Sportdirektor-Wechsel beim BVB

Der BVB-Berater hält die Anstellung von Nils-Ole Book für eine "fantastische Idee".
Matthias Sammer
Matthias Sammer | Vitalii Kliuiev/GettyImages

Während Borussia Dortmund für einen Sportdirektoren-Wechsel gesorgt hat, ist und bleibt Matthias Sammer weiterhin als externer Berater im Amt. Bei Sky Sport hat er sich – in gewohnt deutlicher Manier – zu dem Aus von Sebastian Kehl geäußert.

"Ich glaube, dass es richtig war, sich zu trennen. Beide Parteien waren nicht mehr so nah beieinander. Dann ist es Konsequent", so der 58-Jährige. Sammer weiter: "In einem Konstrukt von einem großen Verein hast du immer mehrere Personen. Ich glaube - und das sage ich wirklich in respektvoller Art und Weise - da hat man sich ein bisschen aneinander abgearbeitet. Sebastian sollte jetzt ein bisschen durchschnaufen. Er wird eine gute Position finden."

Insgesamt sei die Trennung "die richtige Entscheidung für alle Beteiligten". Der BVB habe seinerseits nun die Möglichkeit, "eine Veränderung zu tätigen". Diese Veränderung bedeutet, dass Nils-Ole Book zum Kehl-Nachfolger bei Schwarz-Gelb geworden ist.

Book war schon länger ein Kandidat – Sammer gerät regelrecht ins Schwärmen

Informationen von Sport1 zufolge dachten die Dortmunder sogar schon seit dem Jahreswechsel intensiv und konkret über Book nach, der seit 2017 zunächst als Scout, dann als Sportdirektor und über die letzten fast drei Jahre als Sportvorstand bei der SV Elversberg tätig war. Trotz seiner Arbeit beim im Vergleich zum BVB nahezu verschwindend kleinen Elversberg, soll Book aber über ein außergewöhnlich gutes Netzwerk verfügen, wie es heißt.

Die schnelle Verpflichtung soll derweil dank einer speziellen Ausstiegsklausel bei Book möglich gewesen sein. Diese Exit-Option habe lediglich für einen Klub bestanden: Borussia Dortmund.

Für Sammer stechen neben Books Netzwerk auch andere Aspekte hervor. Er betonte: "Also auch dieses Prädikat der Teamfähigkeit, Persönlichkeiten neben der Expertise zu haben, war dem Klub sehr, sehr wichtig." Als er all diese Aspekte zusammengefasst und die Idee mit Book an Lars Ricken herangetragen hatte, habe er nur gesagt: "Lars, er ist eine fantastische Idee. Die ist nicht nur gut, die ist fantastisch. Sie ist mutig, sie ist eine Herausforderung, aber sie ist analytisch."

Der Klub sei "zutiefst davon überzeugt", dass Book schon jetzt soweit ist, dem BVB helfen und ihn besser machen zu können. Einzig die Erfahrung der Titelgewinne habe er noch nicht – die er aber in Dortmund "mit uns bald bekommen" werde.

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