Allzu große Hoffnungen hat Borussia Dortmund nicht mehr in die weitere Entwicklung von Cole Campbell gelegt. Ansonsten wäre er wohl nur ausgeliehen und nicht fest verkauft worden. Die SV Elversberg hat erstaunliche sechs Millionen Euro für den 20-jährigen Offensivspieler ausgegeben, der bislang erst 165 Profi-Minuten an Erfahrungsschatz vorzuweisen hat.
Gänzlich abgeschlossen hat der BVB mit Campbell aber doch noch nicht. Wie die Sport Bild berichtet, hat sich der amtierende Vizemeister nämlich eine Rückkaufoption zusichern lassen. Diese soll bei etwa zwölf Millionen Euro liegen und damit doppelt so hoch ausfallen wie die Ablösesumme, die der Aufsteiger gezahlt hat.
Sowohl im Transfersommer 2027 als auch 2028 kann der BVB diese Option ziehen, heißt es. Anschließend fällt dieses Szenario aus. Damit lassen sich die Verantwortlichen von Schwarz-Gelb eine Hintertür: Sollte Campbell in Elversberg plötzlich doch noch durchstarten und eine tolle Entwicklung hinlegen, die ihn dann auch wieder für größere Klubs spannend machen könnte, hätte Dortmund die Chance, ihn für dann eventuell schon vergleichsweise niedrige zwölf Millionen Euro zurückzuholen.
Damit spekuliert der BVB natürlich auf eine Marktwert-Explosion des jungen US-Amerikaners. So ist man aber vorbereitet: Schafft er den größeren Durchbruch nicht, sind die sechs Millionen Euro eine gute Ablöse. Schafft er es doch, könnte er wieder verpflichtet werden.
Weitere Nachrichten rund um den BVB:
