Für das Jahr 2024 wurde Rodri überraschend, aber durchaus verdient mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet. Danach stagnierte die Karriere des Spaniers jedoch, was offenbar nicht nur mit der schweren Kreuzbandrissverletzung zusammenhing, die ihn lange außer Gefecht setzte.
In einem ehrlichen Interview mit DAZN sprach der Mittelfeldstar von Manchester City über die immer höher werdende Belastung, die ihm in seiner Karriere bereits mentale Probleme bereitete. "Als die Europameisterschaft zu Ende war, war ich nach fünf, sechs Jahren, in denen wir bei allen Turnieren die Endrunde erreicht hatten, völlig erschöpft", erinnerte er sich über die Phase nach der EM 2024, die er mit Spanien sogar gewann.
"Entweder wir machen eine Pause oder ich schaffe es nicht bis 32."Rodri
Doch auch der Turniersieg konnte die mentalen Schwierigkeiten nicht kaschieren. "Mehr noch als körperlich war ich nicht sicher, wie ich die folgenden Jahre mental bewältigen sollte", gab Rodri zu. Nun forderte er die Verbände mehr oder weniger direkt dazu auf, den vollen Spielplan zu überdenken: "Entweder wir machen eine Pause oder ich schaffe es nicht bis 32. Man muss sich einteilen können, denn der Körper hat seine Grenzen und wir alle haben ein Verfallsdatum."
Auch in diesem Jahr wird es für Rodri aber keine Verschnaufpause geben. Nach der Saison, in der er mit den Citizens aktuell um den Premier-League-Titel kämpft, erwartet ihn mit der spanischen Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft, die nun auf 48 Teams aufgestockt wurde. Auf dem Weg zum Titel – dem klaren Ziel der Furia Roja – bedeutet das ein zusätzliches Spiel im Vergleich zu den Turnieren davor.
