Bayern Münchens Millionen-Einkauf Ismael Saibari ist in den Niederlanden zum Fußballer des Jahres gekürt worden. Wie am Wochenende offiziell bekannt wurde, wählten die Kapitäne der Eredivisie-Mannschaften den marokkanischen Nationalspieler für seine herausragenden Leistungen im Trikot der PSV Eindhoven zum Sieger des begehrten "Gouden Schoen“ (Goldener Schuh).
Die Auszeichnung ist der verdiente Lohn für eine absolute Fabel-Saison: In der abgelaufenen Spielzeit 2025/26 führte der spielstarke Offensivallrounder die PSV zur Meisterschaft und zum Gewinn des Supercups. Dabei verbuchte er in 37 Pflichtspielen beeindruckende 19 Treffer und legte neun weitere Tore vor.
Die denkwürdige Frage von Vincent Kompany
Spätestens auf der europäischen Bühne rückte Saibari in den Fokus der Münchner. Bayern-Trainer Vincent Kompany war beim Champions-League-Spiel des deutschen Rekordmeisters in Eindhoven (2:1) im vergangenen Januar endgültig auf den Allrounder aufmerksam geworden. "Kennen wir den?“, soll Kompany nach der Partie, in der Saibari den zwischenzeitlichen Ausgleich für die PSV erzielte, Sportvorstand Max Eberl gefragt haben. Dessen trockene Antwort: "Ja, tun wir.“
Die Bayern fackelten nicht lange und machten den Transfer kurz darauf fix. Nach seiner starken Weltmeisterschaft mit Marokko im Sommer 2026 griff der FCB tief in die Tasche und sicherte sich die Dienste des Rechtsfußes für eine Ablösesumme von rund 50 Millionen Euro.
Premierentor im Wiesn-Trikot
Saibari, der an der Isar mit der Rückennummer 34 aufläuft, unterschrieb an der Säbener Straße einen langfristigen Vertrag bis 2031. Und auch in seiner neuen sportlichen Heimat findet er sich immer besser zurecht: Pünktlich zur Auszeichnung in den Niederlanden feierte er am Freitagabend seinen ersten persönlichen Meilenstein in Deutschland.
Beim 7:0-Kantersieg der Bayern gegen den 1. FC Union Berlin durfte Saibari nur sieben Minuten nach seiner Einwechslung im kunterbunten Wiesn-Trikot sein erstes Bundesliga-Tor für die Münchner bejubeln. Es ist der krönende Abschluss einer Woche, die der Marokkaner wohl so schnell nicht vergessen wird.
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