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"Rigides Kostenmanagement": BVB stellt sich auf wichtigen Sparkurs ein

Hans-Joachim Watzke sieht nötige Einsparungen in Höhe von acht bis zehn Prozent.
Hans-Joachim Watzke möchte beim BVB einen Sparkurs einführen
Hans-Joachim Watzke möchte beim BVB einen Sparkurs einführen | INA FASSBENDER/GettyImages

Grundsätzlich ist Borussia Dortmund noch immer ein in finanzieller Hinsicht sehr gesunder Verein, der auf einer weitaus besseren Basis steht, als die allermeisten anderen Vereine in der Bundesliga. Das bedeutet aber trotzdem nicht, dass in jedem Transferfenster einfach Unmengen an Geld ausgegeben werden können, ohne auch auf die Einnahmen achten zu müssen.

Für dieses Geschäftsjahr, so vermuten es auch die Ruhrnachrichten, wird der BVB voraussichtlich einen Verlust kommunizieren müssen. Das hängt unter anderem mit den fehlenden Einnahmen aus der Champions League zusammen. Die Verantwortlichen hatten die Mehreinnahmen bereits eingeplant, sodass ein Fehlbetrag von zwölf bis 22 Millionen Euro entstanden ist.

Schwarz-Gelb muss sparen – Profigehälter sind dabei ein Thema

Nicht nur deshalb ist in Dortmund die Entscheidung getroffen worden, dass der Klub zunächst einen Sparkurs fahren muss. Gegenüber den Ruhrnachrichten hatte Hans-Joachim Watzke jüngst betont: "Wir müssen, und das macht Carsten Cramer herausragend, unsere Erlösquellen weiter nach oben schrauben. Und ich habe unserer Geschäftsführung auch klar mitgeteilt, dass wir ein sehr rigides Kostenmanagement betreiben müssen, was die Gesamt-Verwaltungskosten hier angeht."

Der BVB-Präsident geht von "acht bis zehn Prozent der Kosten" aus, die es "grundsätzlich einzusparen" gelte. Ein Thema sind dabei offenbar auch die Spielergehälter. Intern ist man sich offenbar einig, dass das Gehaltsvolumen der Profimannschaft mittlerweile zu hoch ausfällt – zumindest für die in dieser Saison im Durchschnitt gezeigten Leistungen.

Die Ruhrnachrichten sprechen von 268 Millionen Euro an Personalkosten, die beim BVB anfallen und von denen logischerweise ein Großteil auf die Profigehälter entfällt. Zum Vergleich: In der Saison 2018/19 lagen die Personalkosten noch bei 205 Millionen Euro, in der Saison 2021/22 waren es etwa 231 Millionen Euro. Es ist ein deutlicher Anstieg über die vergangenen Jahre.

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