Nach dem Aus von Dino Toppmöller sollte Albert Riera bei Eintracht Frankfurt wieder für mehr Stabilität und Weiterentwicklung sorgen. Während die Ergebnisse mehr oder weniger stagnierten und sich nur vereinzelt wirklich verbesserten, sorgte der Coach aber stets für gute Unterhaltung – zumindest für diejenigen, die es nicht so sehr mit den Hessen halten.
Was bei Riera offenbar gar nicht gut ankam, waren die Aussagen von Axel Hellmann. Das Vorstandsmitglied der SGE berichtete gegenüber der FAZ von seiner Überraschung, wie wenig sich der inzwischen wieder vereinslose Trainer mit dem Klub und auch der Bundesliga auseinandergesetzt habe. Die Zusammenarbeit habe man im Vorfeld "falsch eingeschätzt".
Riera wütet gegen Hellmann: "Du bist völlig unbekannt und hast nichts geleistet!"
Nun hat sich auch Riera selbst zu Wort gemeldet. Zwar etwas verklausuliert im Hinblick auf den Empfänger seiner Nachricht, aber dadurch nicht weniger deutlich in der Wortwahl. Bei Instagram postete er ein Bild von sich und Markus Krösche, kommentierte dazu: "Das sind die einzigen zwei Personen, die von morgens bis abends im Verein waren und dafür gekämpft haben, das Chaos – intern wie extern – in den Griff zu bekommen. Markus Krösche und ich! Niemand sonst!"
"Ich werde deinen Namen nicht nennen (die Person, die ich gerade mal zweimal gesehen habe), denn du bist niemand, völlig unbekannt und du hast nichts geleistet", führte Riera wohl im klaren Fokus auf Hellmann aus. "Bis heute weißt du wahrscheinlich nicht einmal, warum du überhaupt ein Gehalt vom Verein bekommst. Du hast beschlossen, über mich zu sprechen – also werde ich das ebenfalls tun!"
Während seiner Amtszeit in Frankfurt sei der Klub wie "eine Geisterstadt" gewesen, so Riera weiter. Es seien kein Vereinspräsident oder irgendwelche Direktoren anwesend gewesen, die wohl nur in guten Zeiten aufzufinden wären. Dem Verein wünsche er dennoch, dass die richtigen Leute gefunden werden, die entsprechende Ahnung haben und dabei helfen, den Erfolg wieder zur Eintracht zu bringen.
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