Skip to main content

Rettig bestätigt: DFB-Team erhält Rekordprämie für WM-Sieg

DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig hat erklärt, warum die Prämie für einen WM-Sieg so hoch wie nie ausfallen würde. 🇩🇪💸
Andreas Rettig bestätigte eine Rekord-Prämie für den WM-Sieg
Andreas Rettig bestätigte eine Rekord-Prämie für den WM-Sieg | INA FASSBENDER/GettyImages

Die WM 2026 wird erstmals in einem XXL-Format mit 48 Teams und einer weiteren K.o.-Runde (Sechzehntelfinale) ausgetragen. Entsprechend steigt die Anzahl der WM-Spiele auf 104. Und natürlich auch die möglichen Einnahmen für die FIFA und die nationalen Verbände.

Dem DFB-Team winkt deshalb auch eine neue Rekordprämie für den Weltmeister-Titel. Die Summe für jeden Kader-Spieler liegt noch höher als bei der letzten WM 2022 in Katar, wie DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig bestätigte.

"Wenn die Mannschaft Weltmeister wird, gibt es mehr als in Katar, weil deutlich mehr reinkommt, da will ich gar nicht mauern", so Rettig bei einer Veranstaltung in Düsseldorf.

Mehr als 400.000 Euro für WM-Titel

In Katar hätte jeder deutsche Spieler 400.000 Euro für den WM-Sieg erhalten. In den USA, Mexiko und Kanada winken nun noch mehr. Bekanntlich reichte es für den vierfachen Weltmeister in Katar aber nicht mal für die K.o.-Runde – wie schon 2018 in Russland.

Bei der vergangenen Heim-EM 2024 hätte es ebenfalls 400.000 Euro für den Titel gegeben. Beim letzten WM-Triumph 2014 in Brasilien kassierten die Rio-Helden 300.000 Euro.

Rettig betonte nun aber auch, dass bei den Spielern die WM-Prämien überhaupt nicht im Fokus standen: "Da gibt es keine harten Verhandlungen." Im Team herrsche "die totale Leistungsbereitschaft". Bei einem frühen Aus würden die Prämien daher auch "gegen null" gehen. Stattdessen heiße es: "Dafür wollen wir hinten raus, wenn wir Weltmeister werden, einen Schnaps mehr."

Verlustgeschäft für DFB?

Rettig betonte auch, dass bei der XXL-WM zwar die Einnahmen hoch sind, die Ausgaben aber auch. Die Turnier-Teilnahme "wird für die meisten, die nicht ins Halbfinale kommen, ein Verlustgeschäft".

Grund dafür sind die Probleme bei der Steuerfrage, die hohen Kosten während des Turniers. Und auch, dass die Preisgelder in US-Dollar ausgeschüttet werden.

Bei der Prämienausschüttung sei daher auch ein "Puffer drin. Wir verständigen uns auf die grobe Linie – und dann schauen wir, was rumgekommen ist." Im Gespräch mit der Mannschaft sei der Tenor ohnehin: "Spielt Fußball und guckt, dass ihr den Titel oder Erfolge holt – und dann werden wir euch nichts vom Gehalt abziehen."


Add us as a preferred source on Google