Restprogramm der CL-Anwärter: Wer hat den härtesten Spielplan?

Wir schauen, wie schwer das Restprogramm für die Teams ist, die noch um die Champions League kämpfen.
Bayer 04 Leverkusen und der VfB Stuttgart wollen in die CL
Bayer 04 Leverkusen und der VfB Stuttgart wollen in die CL | DeFodi Images/GettyImages

Die Meisterschaft ist seit dem vergangenen Wochenende endgültig entschieden, doch hinter dem FC Bayern geht es in der Bundesliga heiß her. Gleich fünf Teams bewerben sich um die restlichen Champions-League-Plätze, wobei der BVB die komfortabelste Ausgangslage hat und im Endspurt schon regelrecht einbrechen müsste, um die Teilnahme an der Königsklasse noch zu verspielen.

Die Top-Vier ziehen am Saisonende definitiv in die Champions League ein. Je nachdem, wie die Bundesliga im weiteren Turnierverlauf der aktuellen Spielzeit in den europäischen Wettbewerben abschneidet, könnte es einen Extra-Startplatz geben - dann würde auch der Fünfte noch in die CL kommen.

Champions-League-Rennen: Die aktuelle Tabelle

Platz

Punkte

2.) BVB

52

3.) Hoffenheim

46

4.) Stuttgart

46

5.) Leipzig

44

6.) Leverkusen

43

Vor den letzten zehn Spieltagen wirft 90min einen genaueren Blick auf das Restprogramm der fünf Champions-League-Anwärter und schaut, wie schwer der Spielplan bis zum Saisonende noch ist. Dazu wurde der aktuelle Tabellenplatz von jedem ausstehenden Gegner genommen und anschließend ein Durchschnittswert ermittelt - je höher die Zahl, desto leichter das Restprogramm.

So schwer ist das Restprogramm der CL-Anwärter:

Team

Durchschn. Platz
der Gegner

Stuttgart

7,4

Leverkusen

8,8

BVB

8,9

Leipzig

9,0

Hoffenheim

10,8

Der VfB Stuttgart hat von den fünf Teams, die noch um die Königsklasse kämpfen, eindeutig den härtesten Spielplan bis zum Saisonende. Der durchschnittliche Tabellenplatz der kommenden Gegner liegt bei 7,4 - härter geht es kaum!

Das liegt daran, dass die Schwaben noch gegen den FC Bayern, BVB, Leipzig, Hoffenheim, Leverkusen und Frankfurt ran müssen - und somit gegen alle Teams von ganz oben! Dazu darf man nicht vergessen, dass der VfB auch noch in der Europa League und im DFB-Pokal vertreten ist und somit auch noch englische Wochen hat. Das alles spricht dann doch eher dagegen, dass Stuttgart am Ende auf einem der begehrten Plätze landet.

Die Spielpläne von Leverkusen, Dortmund und Leipzig sind quasi gleich schwer, während Hoffenheim das mit Abstand leichteste Restprogramm hat. Die TSG muss von den Top-Teams nur noch gegen Dortmund und Stuttgart ran, hat dafür noch viele Kellerkinder wie Heidenheim, Wolfsburg, Mainz, Bremen und Gladbach vor der Brust, wo Siege quasi Pflicht sind.

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