Michael Olise? Joao Neves, Vitinha? Oder doch Khvicha Kvaratskhelia? Die Antwort auf die Frage, welcher Star-Spieler gemeint war, als der neue, alte Präsident von Real Madrid in seiner Wahlkampagne einen Rekord-Neuzugang von "mindestens 150 Millionen Euro" versprach, bleibt bislang noch unbeantwortet.
Fakt ist, dass Florentino Perez von den Madridistas am Sonntag wiedergewählt wurde und in seine sechste Amtszeit bis 2030 geht. Zunächst wird erwartet, dass die Königlichen José Mourinho als neuen Trainer vorstellen. Und mit Ibrahima Konaté und Denzel Dumfries zwei Verstärkungen für die Abwehr.
Real statt Barça? Alvarez im Fokus der Königlichen
Doch auch im Mittelfeld und Angriff wollen sich die Blancos in diesem Sommer sicherlich verstärken. Zwei Saisons ohne große Titel passen schließlich so gar nicht ins eigene Selbstbild. Viel eher ein neuer Rekord-Transfer.
Warum dabei nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Sky-Reporter Patrick Berger bringt nun nämlich einen anderen, völlig überraschenden Namen ins Spiel: Julian Alvarez!
Der argentinische Torjäger ist bekanntlich der absolute Wunschstürmer von Erzrivale Barça in diesem Sommer. Atletico Madrid wehrt sich allerdings mit allen Mitteln gegen einen Verkauf an die Blaugrana. Ein kolportiertes Angebot aus Barcelona in Höhe von rund 100 Millionen Euro soll bei den Rojiblancos bereits ins Leere gelaufen sein.
Laut Berger haben die Real-Bosse bereits Erkundigungen eingeholt, ob und wie ein Alvarez-Transfer möglich wäre. Der 26-Jährige werde bei den Königlichen sehr hoch bewertet. Atletico auf der anderen Seite wäre bereit, den Stürmer bei einem Angebot von 150 Millionen Euro zu verkaufen.
Stürmt Alvarez künftig mit Mbappé und Vini Jr.?
Alvarez selbst will dem Vernehmen nach aber am liebsten zu Barça. Ob er sich auch einen Stadt-internen Wechsel zu Real vorstellen könnte, bleibt zunächst offen. Unsinnig ist aus Real-Sicht die Idee gar nicht mal. Der trotz seiner Tore in die Kritik geratene Kylian Mbappé könnte mit Alvarez' Ankunft wieder mehr auf den Flügel ausweichen, wo er sich ohnehin etwas wohler fühlt als im Sturmzentrum.
Dann bliebe aber die Frage, wer auf der rechten Seite spielen "muss". Sowohl Mbappé als auch Vinicius Junior spielen am liebsten auf dem linken Flügel.
So oder so: Die Aussicht, Barça nach deren zwei Meisterschaften in Folge den Wunschstürmer vor der Nase wegzuschnappen, wäre für Perez und alle Madridistas sicher die Kirsche auf der Transfer-Rekord-Sahnetorte.
