Im vergangenen Sommer hat Bayer Leverkusen gleich doppelt für einen neuen Transfer-Rekord gesorgt. Malik Tillman und Jarell Quansah kamen für je rund 35 Millionen Euro zur Werkself und wurden damit zu den neuen Rekordzugängen.
Ein Jahr später könnte Guela Doué das Duo ablösen. Laut Fabrizio Romano zahlt Bayer 04 bis zu 37,5 Millionen Euro für den ivorischen Rechtsverteidiger. Der kicker vermeldet allerdings, dass die Sockelablöse bei 30 Millionen Euro liegt und die Marke von 37,5 Millionen Euro "nur bei extremen Erfolgen des Werksklubs" erreicht werden könne.
Hybrid-Verteidiger als Upgrade für die rechte Seite
So oder so greift Leverkusen tief in die Tasche, um Defensive noch einmal zu verstärken. Doué, der ältere Bruder von PSG-Star Desire Doué, hat für vier Jahre bis 2030 unterschrieben und erhält die Rückennummer 20. Der 23-Jährige war noch drei Jahre an Racing gebunden, sein Marktwert wird auf 20 Millionen Euro geschätzt. Entsprechend ist an der Ablöse abzulesen, dass man am Rhein von Doué als Verstärkung äußerst überzeugt ist.
Für Leverkusen ist Doué auch deshalb besonders attraktiv, weil er zum einen als sehr spielstark gilt. Zum anderen auch als Innenverteidiger eingesetzt werden kann. Auf dieser Position spielte der 1,87 Meter große Verteidiger zuletzt in Straßburg. Einen solchen Hybridspieler hatten die Bayer-Bosse noch gesucht.
Hauptsächlich dürfte Doué in Leverkusen aber als Rechtsverteidiger eingeplant sein. Dort heißt die Konkurrenz Lucas Vázquez und Arthur, Doué soll nun ein Upgrade zu dem Duo werden.
Akwaba Guela Doue! 🇨🇮 pic.twitter.com/vX0buDDYZt
— Bayer 04 Leverkusen (@bayer04_en) September 1, 2026
"Mit der Verpflichtung von Guéla Doué haben wir uns auf der Position des rechten Außenverteidigers hervorragend verstärkt. Wir können uns auf einen hochklassigen Neuzugang freuen, der ausgezeichnet zu unserem Kader passt“, sagt Bayer 04-Geschäftsführer Sport simon Rolfes.
"In Frankreich habe ich bei Racing Straßburg zwei wunderschöne Jahre erlebt. Aber jetzt möchte ich gerne den Schritt in die Bundesliga machen hin zu einem Klub, der mich in den Gesprächen begeistert hat“, so der Neuzugang. Und weiter: "Die Mannschaft ist talentiert und hat so viele gute Fußballer – ich freue mich unbändig darauf, mit diesen Jungs zu spielen.“
Doué wurde bei Stade Rennes ausgebildet und schaffte dort auch den Profi-Durchbruch, ehe es vor zwei Jahren für sechs Millionen Euro Ablöse nach Straßburg ging. Für den in Frankreich geborenen Verteidiger wird Leverkusen nun die erste Auslandsstation. Doué kommt mit der Erfahrung von 83 Ligue-1-Spielen und zwölf Einsätzen im Europapokal (Europa- und Conference League).
