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Reizender Lockruf: Mohya muss brisante Entscheidung treffen

Für welche Nationalmannschaft läuft Wael Mohya künftig auf?
Wael Mohya
Wael Mohya | Christian Verheyen/GettyImages

Wael Mohya gilt als eines der größten Talente der Bundesliga. Nachdem er in der vergangenen Saison sein Potenzial bereits andeuten konnte, hofft man bei Borussia Mönchengladbach, dass er 2026/27 explodiert und im Idealfall eine ähnlich steile Entwicklung wie Lennart Karl hinlegt. Laut Medienberichten hat Eugen Polanski jedenfalls schon den Auftrag bekommen, Juwelen wie Mohya besonders intensiv zu fördern.

Die Bild berichtet, dass auch Mohyas Familie signalisiert wurde, dass der 17-Jährige ab Sommer eine größere Rolle bekommen und zu einem "Gesicht der Borussia" reifen soll. Dadurch erhofft man sich am Niederrhein auch eine Steigerung des Marktwerts, der bei Transfermarkt schon jetzt auf 17 Millionen Euro geschätzt wird. Irgendwann, so die Kalkulation, könnte Mohya der Borussia dann eine Rekordablöse einbringen.

Dabei würde es auch helfen, wenn Mohya zum Nationalspieler aufsteigt. Dieser Status würde die Aufmerksamkeit, das Interesse und somit auch seinen Wert weiter steigen lassen. Nur: Für welche Nation läuft der Youngster überhaupt auf?

Marokko lockt Mohya

In den bisherigen Jugendauswahlen gab Mohya stets dem DFB den Vorzug. Da er allerdings auch einen marokkanischen Pass besitzt, könnte er theoretisch auch für die Nordafrikaner spielen. Zumal Marokko mittlerweile eine echte Größe im Weltfußball ist und sowohl 2022 als auch 2026 für Furore bei der WM sorgte.

Die Bild meldet, dass Marokko das Gladbach-Juwel gerne für sich gewinnen würde und bereits den Kontakt aufgenommen hat. Demnach wurden Mohya schon Einsätze in der A-Nationalmannschaft in Aussicht gestellt. Und weil Marokko einer der Gastgeber der WM 2030 ist, könnte Mohya beim Heimturnier sogar als einer der neuen Hoffnungsträger herhalten. Eine Aussicht, die sicherlich verlockend ist.

Man darf sich sicher sein, dass der DFB aber alles tun wird, um Mohya im eigenen Verband zu halten. Dazu benötigt es eine klare Perspektive – die es (hoffentlich) mit der Ankunft von Jürgen Klopp geben wird.


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