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"Reif, fokussiert, aufgeräumt": Dieser Werder-Star ersetzt Friedl

Weil Marco Friedl im Nordderby gesperrt fehlt, wird Amos Pieper gegen den HSV von Beginn an auflaufen.
Amos Pieper wird gegen den HSV von Beginn an spielen
Amos Pieper wird gegen den HSV von Beginn an spielen | picture alliance/GettyImages

Bei der 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Köln holte sich Marco Friedl schon nach nicht einmal einer halben Stunde die Rote Karte ab. Für Werder Bremen war das gleich doppelt bitter, denn nicht nur verloren sie das Spiel, sondern müssen auch im Nordderby auf ihren Kapitän verzichten.

Angesichts der Verletzungssorgen, die Trainer Daniel Thioune plagen, eine knifflige Aufgabe. Schließlich fällt Maximilian Wöber schon seit Saisonstart aus, und auch Karim Coulibaly und Niklas Stark plagten sich immer wieder mit Verletzungen herum. Beide sind mittlerweile aber wieder fit – Friedls Platz gegen den HSV wird allerdings ein anderer einnehmen.

Pieper als neuer Abwehrchef?

Die Rede ist von Amos Pieper. Der 28-Jährige bekam von seinem Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel ein Sonderlob: "Ich habe in den letzten Wochen endlich das Vergnügen gehabt, Amos Pieper auf und neben dem Platz kennenlernen zu dürfen. Er ist total reif, fokussiert, aufgeräumt."

Mit Blick auf das Derby fügte er dann noch hinzu: "Er wird sicherlich den Hut aufhaben, wenn es um die Organisation der Kette geht. Daher kann ich schon mal verraten: Er wird auf jeden Fall in der Startelf stehen."

Friedl-Ausfall im Kollektiv auffangen

Gleichzeitig soll die Kommunikation in der Defensive nicht nur auf den Schultern Piepers liegen, wie Thioune klarstellte. "Wir haben genug Erfahrung in der Defensive, Karim Coulibaly mal ausgeklammert. Ich würde mich auch freuen, wenn Jens Stage am Samstag auf dem Platz steht. Ich bin mir sicher, dass wir Marcos Ausfall kompensieren werden. Gleichwertig ersetzen können wir ihn aber nicht", betonte er.

Auf Pieper und seine Kollegen dürfte ein sehr schwieriges Spiel zukommen. Insbesondere Fabio Vieira, der beim HSV die offensiven Fäden zieht, gilt es irgendwie unter Kontrolle zu bringen. Wir dürfen also gespannt sein, wie gut Pieper seinen Job als Friedl-Vertreter am Samstag machen wird.

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