Reichert bald weg? FCN-Keeper spricht über seine Zukunft

Bald sollen Vertragsgespräche zwischen Nürnberg und Jan Reichert stattfinden. Die Chancen der Franken stehen offenbar gar nicht schlecht.
Jan Reichert fühlt sich bem 1. FC Nürnberg wohl
Jan Reichert fühlt sich bem 1. FC Nürnberg wohl / picture alliance/GettyImages
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Jan Reichert hat sich mittlerweile als Nummer eins des 1. FC Nürnberg etabliert und gehört zu den besten Torhütern der 2. Bundesliga. Schon im vergangenen Sommer sollen Klubs aus dem Oberhaus angeklopft haben, dazu wechselte Reichert zuletzt seinen Berater. Kann man daraus ableiten, dass es ihn im kommenden Sommer in die Bundesliga zieht?

Wenn es nach Reichert geht, nicht unbedingt. "Mein Vertrag läuft noch. Ich bin hier glücklich, habe hier eine riesengroße Chance bekommen", stellte er gegenüber der Bild klar. "Wie andere Vereine oder der FCN entscheiden, liegt jedoch nicht in meiner Hand."

Reichert will in die Bundesliga - aber "nicht auf Biegen und Brechen"

Der 24-Jährige zeigte sich vielmehr bereit, seinen bis 2027 datierten Vertrag zu verlängern. Im Frühjahr sollen die Gespräche dazu aufgenommen werden. "Ich bin ein sehr demütiger und dankbarer Mensch. Wenn es zu den Gesprächen kommt, wäre ich offen dafür", betonte Reichert.

Zwar wolle er in seiner Karriere "irgendwann auch mal in der Bundesliga spielen", so der FCN-Keeper. "Ich weiß aber nicht, ob es nächste Saison oder in vier oder fünf Jahren so weit ist. Ich muss nicht auf Biegen und Brechen etwas machen." Die Chancen der Franken, mit Reichert zu verlängern, stehen also gar nicht so schlecht.

Sollte es wider Erwarten in den Gesprächen zu keiner Einigung kommen, würde es wohl schon in diesem Sommer zu einem Transfer kommen. Denn Reichert ein Jahr später ablösefrei zu verlieren, ist ganz sicher nicht im Sinne des FCN. Deshalb werden die Verhandlungen von großer Bedeutung sein.

Über die Entwicklung der Nürnberger sagte er: "Wichtig war, dass wir mit einem Sieg [2:1 gegen Hannover] in die Winterpause gegangen sind. Platz acht darf uns aber nicht blenden. Der Start mit einem Punkt nach fünf Spielen war schlecht. Wir haben uns jedoch rausgekämpft. Die Entwicklung geht jetzt in die richtige Richtung. Wir wollen in der Rückrunde mehr Tore erzielen, müssen dabei aber auf den Mix aus Defensive und Offensive achten."


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