Dass Jürgen Klopp Nachfolger von Julian Nagelsmann werden soll, wurde nach dem Aus des 38-Jährigen bemerkenswert offen kommuniziert. In der offiziellen Mitteilung zum Rücktritt Nagelsmann schrieb der DFB, dass man "zeitnah das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen" werde.
Zu diesem Gespräch kam es am Freitag in New York. Über vier Stunden saßen KIopp, sein Berater Marc Kosicke, DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke zusammen und tauschten sich über eine mögliche Zusammenarbeit aus.
Erster Meilenstein geschafft
Laut Sky wurde dabei eine grundsätzliche Einigung zwischen Klopp und dem DFB erzielt. Der 59-Jährige wird einen Vertrag bis 2030 unterzeichnen, es seien nur noch letzte Details zu klären, berichtet der Bezahlsender.
Auch der DFB selbst bestätigte eine grundlegende Einigung. " Im Rahmen der konstruktiven Gespräche wurde eine Einigung über die wesentlichen Punkte eines möglichen Vertrags erzielt. Die Gespräche werden nächste Woche fortgesetzt. Beide Seiten sind zuversichtlich, dass die Verhandlungen – vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull – letztendlich erfolgreich abgeschlossen werden können", heißt es in einem Statement.
Mit der Klopp-Einigung in der Tasche stehen für den DFB jetzt nur noch Verhandlungen mit Red Bull an. Dort ist der frühere Coach von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool als Global Head of Soccer angestellt.
Da Klopps Vertrag beim österreichischen Energy-Drink-Hersteller noch bis 2029 läuft, müsste der DFB eigentlich eine Ablöse bezahlen. Zuletzt machten jedoch auch Gerüchte die Runde, nach denen Red Bull Klopp ablösefrei ziehen lässt, er allerdings weiterhin bis 2029 Markenbotschafter bleibt.
DFB macht Nägel mit Köpfen
Dass der Deal noch scheitert ist dabei – wie schon im Statement angedeutet – äußerst unwahrscheinlich. Laut Sky sollen Anfang der kommenden Woche die Verhandlungen mit Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff anlaufen. Dabei soll dann möglichst schnell der Ausstieg von Klopp finalisiert werden.
Damit bekommt der DFB also seine Wunschlösung und das auch noch relativ schnell. Seit dem Nagelsmann-Aus sind gerade einmal knapp zwei Wochen vergangen, die Marschroute beim mitgliederstärksten Verband der Welt ist also klar: Mit Klopp so schnell wie möglich wieder zurück an die Spitze zu kommen.
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