Skip to main content

Real Madrid zieht Konsequenzen: So sehen die Trainer-Pläne aus – Bericht

Alvaro Arbeloa ist kaum über den Sommer hinaus als Real-Coach zu halten. Drei mögliche Nachfolger werden gehandelt.
Alvaro Arbeloa wird nächste Saison wohl nicht mehr mit Kylian Mbappé abklatschen
Alvaro Arbeloa wird nächste Saison wohl nicht mehr mit Kylian Mbappé abklatschen | picture alliance/GettyImages

Leise Meisterhoffnungen dürfte man in Madrid zwar noch hegen. Angesichts von neun Punkten Rückstand auf den FC Barcelona hat Real am Mittwochabend in München aber die letzte realistische Titelchance verspielt. Die zweite Saison in Folge ohne großen Titel rückt bedrohlich näher. Ein krasser Widerspruch zu den königlichen Ambitionen.

Real unter Arbeloa schlechter als unter Alonso

Wenig überraschend deutet nun alles darauf hin, dass Alvaro Arbeloa im Sommer seinen Cheftrainer-Posten schon wieder räumen muss. Der 43-jährige Ex-Verteidiger hatte Mitte Januar vom unglücklichen Xabi Alonso übernommen, konnte die Blancos aber nicht nachhaltig in die Erfolgsspur bringen.

In seinen 21 Pflichtspielen legte Arbeloa vielmehr einen deutlich schlechteren Punkteschnitt auf als sein Vorgänger. 1,90 Zähler sind es pro Partie. Alonso hatte in 34 Pflichtspielen 2,24 Punkte im Schnitt eingefahren. Und auch wenn sich die Stars im Team mit Arbeloa deutlich besser zu verstehen scheinen: Ein Bewerbungsschreiben für eine längerfristige Zukunft ist das natürlich nicht.

Klub plant Trainerwechsel im Sommer

The Athletic berichtet am Tag nach dem Viertelfinal-Aus in der Champions League gegen die Bayern, dass man im Klub derzeit davon ausgehe, zur neuen Saison einen neuen Trainer zu verpflichten. Arbeloa selbst hatte immer wieder betont, dass er jede Entscheidung des Klubs akzeptieren werde. Der vorherige Chefcoach der zweiten Mannschaft wiederholte das nach dem 3:4 erneut:

"Es ist die Entscheidung des Vereins, und ich bin ein treuer Fan. Ich will nur, dass Real Madrid gewinnt. Egal, wer das Sagen hat. Ich werde jede Entscheidung verstehen, die der Verein jetzt trifft."

Klopp-Spur kalt: 3 Trainer-Kandidaten für die Blancos

The Athletic führt derweil drei mögliche Nachfolger-Kandidaten auf. Das in der Regel sehr gut informierte Sportportal nennt zum einen eine Rückkehr von Zinedine Zidane als Option. Auch wenn die Spielmacher-Ikone dem Vernehmen nach im Anschluss der WM die französische Nationalmannschaft übernehmen soll.

Für Didier Deschamps ist bei Les Bleus nach der WM nämlich Schluss. Der 57-Jährige soll deshalb ebenso ein Real-Kandidat sein. Superstar Kylian Mbappé würde das sicherlich gefallen.

Als drittes genannt wird US-Nationalcoach Mauricio Pochettino, der lange Jahre die Spurs erfolgreich führte, im Anschluss aber bei PSG und Chelsea weniger Glück hatte. Der Vertrag des 54-jährigen Argentiniers beim US-Verband endet nach der WM. Real-Präsident Florentino Perez gilt als großer Fan von Pochettino.

Eine Spur, die immer wieder medial verfolgt wird, soll dagegen kalt sein: die zu Jürgen Klopp. Der 58-Jährige wäre wohl der absolute Wunschkandidat, erklärte aber mehrfach, dass er aktuell nicht auf die Trainerbank zurück möchte und mit seiner Rolle als RB-Chef zufrieden ist.

Add us as a preferred source on Google

Loading recommendations... Please wait while we load personalized content recommendations