Nach der zweiten titellosen Spielzeit in Folge war klar, dass sich bei Real Madrid in diesem Transfersommer einiges tun wird. Mit der Rückkehr von José Mourinho auf die Trainerbank der Königlichen und den ersten Neuverpflichtungen soll noch lange nicht Schluss sein. Das betrifft auch Eduardo Camavinga.
Real hofft auf Mega-Verkauf
Schon seit längerem ist bekannt, dass die Madrilenen einem Abgang des Franzosen alles andere als abgeneigt gegenüber stehen. Das hat sich auch nach der Anstellung von José Mourinho nicht geändert.
Der 63-jährige Coach soll die Innenverteidigung sowie das zentrale Mittelfeld als Schwachstelle identifiziert haben und möchte entsprechende Veränderungen im Kader der Königlichen sehen. Mit der Verpflichtung von Ibrahima Konaté wurde die Planstelle in der Abwehrzentrale bereits adressiert (90min berichtete).
Damit eine Verstärkung fürs Mittelfeld in der spanischen Hauptstadt aufschlagen kann, sollen zunächst Einnahmen generiert werden. Wie die spanische Sportzeitung AS berichtet, sollen die Real-Verantwortlichen Camavinga mit einem Preisschild von 60 Millionen Euro versehen haben.
Zahlreiche Interessenten
In der Vergangenheit lies der Franzose bereits häufiger durchklingen, dass er wohl gerne bei den Königlichen bleiben würde (90min berichtete). Da diese allerdings andere Pläne verfolgen, muss der 23-Jährige wohl umplanen.
An Interessenten soll es in jedem Fall nicht mangeln. Mit Inter Mailand, Paris Saint-Germain und Klubs aus der englischen Premier League wurden einige Vereine mit Camavinga in Verbindung gebracht. Die Frage bleibt, ob diese auf die Forderungen von Real eingehen wollen.
Bei den Blancos besitzt der Linksfuß noch einen Vertrag bis 2029. Sein Marktwert wird auf rund 50 Millionen Euro geschätzt. 2021 haben die Madrilenen rund 31 Millionen Euro auf den Tisch gelegt, um den talentierten Franzosen von Stade Rennes loszueisen.
In der vergangenen Saison kam Camavinga zwar auf wettbewerbsübergreifend 43 Einsätze, blieb jedoch, wie die Mannschaft als Ganzes, hinter den Ansprüchen. Seine komplizierte Saison wurde von der Nicht-Nominierung für den französischen WM-Kader gekrönt.
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