Dass Alvaro Arbeloa auch in der neuen Saison noch Trainer von Real Madrid sein wird, wird immer unwahrscheinlicher. Mit dem 0:1 gegen den FC Getafe wurde am Dienstag ein weiterer Tiefpunkt erreicht. Es war die zweite Niederlage in der Liga in Folge. Die Hoffnung auf die Meisterschaft ist angesichts von jetzt vier Punkten Rückstand auf den FC Barcelona noch weiter gesunken.
Und auch in der Champions League wartet mit Manchester City ein echter Brocken im Achtelfinale, der für ein schnelles aus der Königlichen in der Königsklasse sorgen könnte. Daher ist es kein Wunder, dass sich die Gerüchte um mögliche Arbeloa-Nachfolger mehren – jetzt ist zum ersten Mal ein konkreter Name gefallen.
Zieht es Allegri nach Madrid?
Wie die Corriere dello Sport berichtet, ist Real an Massimiliano Allegri interessiert. Der 58-Jährige kehrte im letzten Sommer zur AC Mailand zurück und steht mit den Rossoneri aktuell auf dem zweiten Platz der Serie A – der Rückstand auf Stadtrivale Inter beträgt allerdings schon zehn Punkte.
Allegri steht in der Modestadt noch bis 2027 unter Vertrag, die Zeitung mutmaßt allerdings, dass ein Angebot von Real für ein Umdenken Allegris sorgen könnte. Klar ist: Der Italiener würde perfekt in das Profil von Real-Präsident Florentino Perez passen, der nach den Fiaskos mit den jungen Trainern Xabi Alonso und Arbeloa wieder auf erfahrenere Trainer setzen will.
Aller guten Dinge sind drei?
Allegri gehört zu den erfolgreichsten Trainern im italienischen Fußball aller Zeiten, er gewann unter anderem sechs Meisterschaften und stand in 835 Serie-A-Spielen an der Seitenlinie. Real würde also geballte Erfahrung bekommen.
Sollte der 58-Jährige im Sommer wirklich in der spanischen Hauptstadt landen, dann stünde dieser Wechsel ganz unter dem Motto "Was lange wärt, wird endlich gut". Denn die Königlichen wollten Allegri bereits zweimal verpflichten, zunächst 2019 und dann 2021. Folgt in diesem Sommer also endlich der Vollzug?
