Real Madrid mit pikanter Klausel bei Alonso
Von Jan Kupitz

Nach dem Abschied von Carlo Ancelotti sollte Xabi Alonso bei Real Madrid eigentlich eine Ära einleiten. Die Königlichen holten den Trainer für zehn Millionen Euro Ablöse von Bayer Leverkusen und statteten ihn im vergangenen Sommer mit einem Dreijahresvertrag aus, der ihm pro Jahr rund sieben Millionen Euro einbringen sollte. Doch nach einem knappen halben Jahr ist schon wieder alles vorbei.
Nun berichtet der spanische Sender Cadena Cope, dass Real Madrid für genau diesen Fall vorgesorgt und eine entsprechende Feuer-Klausel in Alonsos Vertrag eingebaut hatte. Diese sieht offenbar vor, dass der Trainer deutlich weniger Abfindung bekommt, wenn er in der Mitte seiner ersten Saison entlassen wird.
Anstatt mehr als 20 Millionen Euro an Alonso zu zahlen, muss Real nun offenbar "nur" sieben bis neun Millionen Euro für die Trennung locker machen. Das ist natürlich immer noch ein Haufen Geld, aber längst nicht so viel, wie der Spanier bis zu seinem Vertragsende kassiert hätte. Nichtsdestotrotz kommt das gescheiterte Experiment mit Alonso die Königlichen teuer zu stehen, wenn man auch noch die gezahlte Ablöse mit einbezieht.
Dafür ist Alonsos Nachfolger deutlich günstiger: Alvaro Arbeloa kostet keine Abfindung, da er zuvor bei Reals zweiter Mannschaft an der Seitenlinie stand. Zudem darf man davon ausgehen, dass der 42-Jährige ein vergleichsweise erschwingliches Gehalt bezieht, da es sich um seine erste Trainerstation auf Profiebene handelt.
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