Die europäische Gerüchteküche brodelt rund um Tomás Araújo. Der 24-jährige Innenverteidiger von Benfica SL hat sich mit einer herausragenden Saison endgültig ins internationale Rampenlicht gespielt. In der abgelaufenen Spielzeit war er eine feste Säule in der portugiesischen Defensive und glänzte unter anderem auf der großen Champions-League-Bühne. Kein Wunder also, dass die europäischen Schwergewichte nun aufmerksam werden.
Mourinho plant mit seinem Landsmann
Wie der gut informierte Transfer-Experte Sacha Tavolieri berichtet, ist der Name Araújo mittlerweile ein heißes Thema in den Fluren des Estadio Santiago Bernabéu. Der portugiesische Nationalspieler steht demnach auf einer internen Shortlist bei Real Madrid für das anstehende Sommer-Transferfenster.
Besonders Reals neuer Trainer José Mourinho, der bei Benfica mit Araújo zusammenarbeitete, soll ein großer Fan des Defensivtalents sein. The Special One schätzt dem Bericht zufolge vor allem Araújos starke Spieleröffnung, seine exzellente Spielübersicht und die enorme Reife, die er auf dem Platz ausstrahlt.
Der Spieler selbst soll über das Interesse des spanischen Rekordmeisters bereits informiert sein und einem Wechsel in die Hauptstadt absolut positiv gegenüberstehen. Bevor Real jedoch in konkrete Verhandlungen einsteigt, muss die sportliche Leitung laut Tavolieri zunächst die personelle Situation in der eigenen, stark besetzten Abwehr klären und den Kader ausdünnen, um Platz für Neuverpflichtungen zu schaffen.
Bayern München droht ins Hintertreffen zu geraten
Damit wächst für den FC Bayern München die Konkurrenz im Werben um den flexiblen Defensivmann enorm. Wie 90min bereits Anfang Juni berichtete, wurde Araújo dem deutschen Rekordmeister in diesem Sommer proaktiv angeboten. An der Säbener Straße wird die Personalie nach wie vor intensiv geprüft, da der 1,87-Meter-Mann im Vergleich zu anderen Kandidaten ein finanziell äußerst überschaubares Gesamtpaket bieten würde. Sein aktueller Marktwert wird auf rund 30 Millionen Euro taxiert.
Ein zeitnaher Transfer nach München ist derzeit allerdings noch von potenziellen Abgängen abhängig. Erst wenn Wackelkandidaten wie Min-jae Kim oder Hiroki Ito den Verein tatsächlich verlassen sollten, dürften die Bayern-Bosse bei Araújo in die Vollen gehen. Durch das nun aufkommende Interesse aus Madrid und den direkten Lockruf von Trainer-Ikone Mourinho könnten die Münchner in diesem Transfer-Poker jedoch massiv unter Zugzwang geraten.
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