Real Madrid bastelt an einem Mega-Deal - Bericht

Real Madrid plant den nächsten großen finanziellen Schritt abseits des Rasens. Ein neuer Sponsoren-Deal könnte dem Klub Einnahmen in bislang ungekanntem Ausmaß sichern.
Neuer Trikot-Deal für Real
Neuer Trikot-Deal für Real / NurPhoto/GettyImages
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Aktuell steht bei Real Madrid mit einem geschätzten Wert von 1,35 Milliarden Euro der wertvollste Kader der Welt unter Vertrag. Wenig überraschend arbeitet der Klub parallel an einem weiteren finanziellen Mega-Deal um seine sportliche Stärke weiter zu untermauern. Laut der spanischen AS soll allein das Trikot-Sponsoring künftig rund 300 Millionen Euro einbringen.

Großer Sponsor zwingend notwendig

Für Real ist der finanzstarke Partner Emirates dabei von zentraler Bedeutung. Intern plant der Klub, den auslaufenden Vertrag zu verlängern, um auch langfristig finanzielle Stabilität zu gewährleisten. Allein die Werbung der Fluggesellschaft auf dem Trikot könnte dabei dann rund 100 Millionen Euro pro Saison einbringen.

Dem Bericht zufolge wird neben dem Vorhaben mit Emirates auch am Sponsoring-Vertrag mit Adidas gearbeitet. Obwohl die aktuelle Zusammenarbeit noch bis 2029 läuft, sollen bereits jetzt Gespräche über eine erneute Verlängerung stattfinden. Wie die AS berichtet, könnten die bislang kolportierten rund 120 Millionen Euro pro Jahr dabei nochmals angehoben werden.

300 Millionen Euro als klares Ziel

Der Plan hinter den ambitionierten Verhandlungen ist eindeutig: Aus dem eigenen Trikotsatz soll so viel wirtschaftliches Potenzial wie möglich ausgeschöpft werden. Angepeilt sind demnach Einnahmen von rund 300 Millionen Euro pro Saison. Nach aktuellen Schätzungen wäre dafür eine weitere Steigerung des Trikotsponsorings um etwa 40 Millionen Euro nötig.

Mit einem solchen Deal würde Real im europäischen Finanz-Wettrüsten einen weiteren wichtigen Schritt machen. Gerade im Vergleich zur Premier League mit ihren enormen Ausgaben und komplexen Multi-Club-Strukturen geraten viele Top-Klubs zunehmend unter Zugzwang, ihre wirtschaftliche Position neu zu bewerten.

Der eigene Hauptkonkurrent Barcelona hatte sich zuletzt auch infolge der Corona-Krise und ausbleibender Einnahmen finanziell verkalkuliert. Ein klares Signal dafür, dass selbst die erfolgreichsten Vereine bei fehlender Weitsicht und unzureichendem Risikomanagement schnell in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten können.


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