Davon berichtet Fabrizio Romano. Demnach gehört RB Leipzig zu einer längeren Liste an Vereinen, die sich in den letzten Tagen über die Bedingungen für einen Abgang des Mittelfeldspielers erkundigt haben. Zu den weiteren Interessenten sollen auch Klubs aus der türkischen Süper Lig gehören.
An finanziellen Mitteln sollte es Leipzig beim Casado-Deal nicht fehlen: Durch den Transfer von Yan Diomande (125 Millionen Euro) zu Real Madrid und den festen Abgang von Lois Openda (42,75 Millionen Euro) zu Juventus haben die Roten Bullen ordentlich Geld in die Kassen gespült bekommen.
Auf der Gegenseite gab man bislang insgesamt 48 Millionen Euro an Ablöse und Leihgebühr für Innenverteidiger Maxime Esteve, Rocco Reitz und Rückkehrer Christopher Nkunku aus. Zum Endspurt des Transferfensters könnte deshalb auf der Zugangsseite durchaus noch etwas passieren.
Ist Casado das fehlende Puzzlestück im RB-Zentrum?
Casado könnte im zentralen Mittelfeld von der Qualität den Ersatz für Xaver Schlager, der ablösefrei nach Nottingham gewechselt ist, darstellen. Der 22-jährige Spanier ist wie Schlager ein guter Balleroberer, der allerdings weniger durch seine hohe Intensität heraussticht, sondern dem Spiel vielmehr durch enorme Ballsicherheit eine gewisse Struktur geben kann. Ein Spielertyp, den Leipzig im aktuellen Kader in diesem Ausmaß nicht vorzuweisen hat.
Für den FC Barcelona stand Casado in der vergangenen Saison in 34 Pflichtspielen auf dem Feld, meist kam er jedoch nicht über die Jokerrolle hinaus. 2024/25 war der junge Spanier bei den Katalanen noch auf etwas mehr Spielzeit gekommen und zwischenzeitlich sogar in der ersten Elf gesetzt.
Aufgrund der hohen Konkurrenz könnte es für RB schwierig werden, den Strategen von einem Wechsel in die Bundesliga zu überzeugen. Mit Aston Villa, Nottingham Forest, Benfica Lissabon und Besiktas werden in der Gerüchteküche weitere große Namen in Verbindung mit Casado gehandelt.
