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Raphinha in Gala-Form: Brasilianer verrät Zukunftsplan

Wie lange kann der FC Barcelona noch auf den Brasilianer zählen?
VonFabian Küpper
Gut geschossen: Raphinha ist in absoluter Top-Form
Gut geschossen: Raphinha ist in absoluter Top-Form | Alex Caparros/GettyImages

Am Ende verpflichtete der FC Barcelona Gabriel Jesus als neuen Mittelstürmer. Eigentlich sollte diese Position Julian Alvarez einnehmen, doch Atlético Madrid ließ den Argentinier nicht ziehen, sodass Jesus als Notlösung präsentiert wurde.

Doch trotz des Stürmermangels könnte es für den Brasilianer schwer werden, auf viel Spielzeit zu kommen. Denn Landsmann Raphinha hat sich seit Saisonbeginn zu einem der besten Mittelstürmer Europas entwickelt. Acht Tore in fünf Spielen erzielte der 29-Jährige, der von Hansi Flick ins Zentrum geschoben worden war, und hat damit großen Anteil am brandheißen Saisonstart der Katalanen (Fünf Siege, 22:3 Tore).

Barça für immer?

Wenig überraschend, dass Barça den bis 2028 laufenden Vertrag mit dem Brasilianer verlängern will. Daraus machte Sportdirektor Deco kürzlich keinen Hehl (90min berichtete). Dieser Plan stößt laut der Sport bei Raphinha auf Gegenliebe.

Der Brasilianer sei demnach in der katalanischen Hauptstadt "sehr glücklich" und möchte selbst noch für "viele Jahre" für die Blaugrana spielen. Zeitnah sollen die Verhandlungen über eine Verlängerung aufgenommen werden, sie dürften angesichts der gegenseitigen Wertschätzung nicht sehr kompliziert verlaufen.

Raphinha erfindet sich neu

Die Transformation von Raphinha ist dabei beeindruckend, vor dieser Saison hatte er kaum einmal im Sturmzentrum gespielt, sondern meistens auf dem linken Flügel. Doch der 29-Jährige ist aktuell einer der gefährlichsten Stürmer Europas und stellt mit seiner Torausbeute sogar Kylian Mbappé und Erling Haaland in den Schatten (jeweils fünf Treffer).

Insofern wirkt es immer weniger nachvollziehbar, weshalb der Brasilianer auf der Shortlist zum Ballon d'Or fehlt. Zwar hätte Raphinha ohnehin eher Außenseiterchancen gehabt, doch dass er komplett auf der Liste fehlt ist auch im Licht der jüngsten Leistungen absolut unverdient.


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