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PSG vs. Arsenal: Supercomputer sagt Champions-League-Sieger voraus

Die Bühne ist bereit für ein sicherlich spannendes Finale in Budapest.
Arsenal vs. PSG im Champions-League-Finale
Arsenal vs. PSG im Champions-League-Finale | GLYN KIRK,FRANCK FIFE/GettyImages

Der FC Arsenal und Paris Saint-Germain feierten am vergangenen Wochenende ihren jeweiligen Meistertitel, doch nur einer von beiden wird seine beeindruckende Saison 2025/26 mit dem Champions-League-Pokal krönen.

Titelverteidiger PSG sicherte sich nach einem spannenden Halbfinale gegen Bayern München das Ticket nach Budapest. Die beiden europäischen Spitzenklubs erzielten im Halbfinale insgesamt elf Treffer und lieferten sich einen hochklassigen Fight.

Zwischen Arsenal und Atlético Madrid entwickelte sich eine deutlich defensivere Begegnung. Nachdem das Hinspiel in der spanischen Hauptstadt mit einem 1:1-Unentschieden endete, erzielte Bukayo Saka im entscheidenden Rückspiel den einzigen Treffer und schickte die Gunners damit in ihr zweites Champions-League-Finale der Vereinsgeschichte.

Es ist eine Geschichte, so alt wie die Zeit. Die wohl beste Offensivmannschaft Europas trifft auf die wohl beste Defensivmannschaft Europas. Wer wird sich durchsetzen? Hier seht ihr, wie der Opta-Supercomputer die Chancen jedes Finalisten auf den Champions-League-Titel bewertet.

Supercomputer sagt den Champions-League-Sieger 2025/26 voraus

  • PSG: 56,41%
  • Arsenal: 43,59%

Fast während der gesamten Saison 2025/26 sah Opta den FC Arsenal als Favorit auf den Henkelpott. Selbst unmittelbar nach den beiden Halbfinal-Rückspielen waren die Gunners die Favoriten des Supercomputers.

Doch kurz vor dem Anpfiff hat Opta nun seine Prognose zugunsten von PSG revidiert. Dem amtierenden Titelverteidiger wird eine Wahrscheinlichkeit von 56,41% zugeschrieben, den Titel zu verteidigen – eine Leistung, die in der Ära der Champions League bisher nur Real Madrid gelungen ist.

Vielleicht kann der Supercomputer die Offensivkraft, die die Pariser zum zweiten Champions-League-Finale in Folge führt, einfach nicht mehr ignorieren. Die Mannschaft hat in dieser Saison auf Europas größter Bühne 44 Mal den Ball im Netz versenkt – so oft wie nie zuvor in einer einzigen Saison in der Geschichte des Wettbewerbs.

Auch Dembélés hoffnungsvolles Update könnte eine Rolle bei den gestiegenen Quoten gespielt haben. Der Franzose erklärte, er habe lediglich "leichte Beschwerden" und werde "am 30. Mai definitiv wieder auf dem Platz stehen".

In Kombination mit dem sensationellen Mittelfeld der Mannschaft unter der Führung von Vitinha und der soliden Abwehr ist PSG der Aufgabe, den europäischen Titel erfolgreich zu verteidigen, mehr als gewachsen.

Auch wenn Arsenal nicht mehr der Favorit von Opta ist, haben sie immer noch eine Chance von 43,59%, ihren ersten Champions-League-Titel überhaupt zu gewinnen. Man kann mit Sicherheit sagen, dass die Gunners diese Quote angesichts ihres Gegners jederzeit gerne annehmen würden.

Auch an Selbstvertrauen wird es dem Team aus Nord-London nicht mangeln. Die Mannschaft von Mikel Arteta genießt noch immer ihren ersten Premier-League-Titel seit 22 Jahren – eine Leistung, die im April schon fast aus den Händen geglitten wäre, als sie innerhalb von elf Tagen einen Vorsprung von neun Punkten verspielten.

Doch Arsenal fand auf bewundernswerte Weise zurück in die Erfolgsspur und beendete die Saison mit dem lang ersehnten Titel. Dabei blieben sie in Europas Königsklasse ungeschlagen, was vor allem ihrer unglaublichen Abwehr und den Glanzparaden von David Raya im Tor zu verdanken war.

William Saliba, Gabriel und Co. müssen am 30. Mai in Bestform sein, um den Angriff von PSG in Schach zu halten. Da die Chance auf einen historischen Champions-League-Titel auf dem Spiel steht, werden die Verteidiger – und jeder andere Spieler in Rot – auf dem Platz alles geben, um den amtierenden CL-Sieger zu überraschen.


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