Bislang hielt Paris Saint-Germain auf dem Transfermarkt überraschend die Füße still. Einziger Zugang ist bislang Nachwuchskeeper Alessandro Longoni, der vom AC Mailand kam. Auf der anderen Seite verkauften die Pariser Stürmer Goncalo Ramos für satte 74 Millionen Euro an die Rossoneri.
Natürlich, eine Mannschaft zu verstärken, die zuletzt zweimal in Folge die Champions League gewann, ist extrem schwierig. Dennoch hat der französische Nobelklub jetzt laut RMC Sport den ersten Top-Transfer des Sommers unter Dach und Fach gebracht. RB Leipzig kann aufatmen: Yan Diomande ist es nicht.
PSG schnappt sich französischen WM-Fahrer
Der Ivorer hat sich auf PSG als neuen Klub festgelegt und will unbedingt in die französische Hauptstadt wechseln. Der ohnehin schon große Konkurrenzkampf wird für den 19-Jährigen jetzt nochmal härter.
Denn die Pariser stehen kurz vor der Verpflichtung von Maghnes Akliouche von der AS Monaco. Der Flügelstürmer soll zwischen 70 und 80 Millionen Euro kosten. Die Monegassen haben bereits mehrmals erklärt, dem 24-Jährigen dieses Mal keine Steine in den Weg legen zu wollen.
Im vergangenen Sommer buhlte unter anderem Bayer Leverkusen heftig um Akliouche, das Preisschild in Höhe von rund 50 Millionen Euro war der Werkself aber zu teuer. Stattdessen verpflichtete Bayer Akliouches Teamkollege Eliesse Ben Seghir, der allerdings noch nicht wirklich in Leverkusen angekommen ist.
Neues Gesicht auf den Flügeln
Akliouche selbst hat eine gute Saison in der Ligue 1 hinter sich. In 31 Spielen sammelte er 13 Scorerpunkte (sechs Tore, sieben Assists) und war damit in einer enttäuschenden Monaco-Mannschaft der Lichtblick. Jetzt folgt der nächste Karriereschritt in Paris.
Dort soll ein Transfer von Diomande trotzdem weiter vorangetrieben werden. Akliouche ist nämlich als Ersatz für Kang-In Lee eingeplant. Den Südkoreaner zieht es höchstwahrscheinlich für rund 40 Millionen Euro zu Atlético Madrid.
Nach dem quasi perfekten Transfer des Noch-Monegassen könnte PSG in Kürze also auch bei Diomande Ernst machen. Denn die parisische Kriegskasse ist auch nach dem Akliouche-Transfer dank der Verkäufe von Ramos und Lee weiterhin prall gefüllt. Womöglich zaubern Diomande und Akliouche in der nächsten Saison also zusammen in der französischen Hauptstadt.
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