Paris Saint-Germain treibt seine Transferplanungen weiter voran. Nach dem Champions-League-Triumph wollen die Verantwortlichen den Kader von Trainer Luis Enrique gezielt verstärken. Aktuellen Berichten zufolge arbeitet PSG derzeit an den Transfers von gleich drei Hochkarätern: Zion Suzuki, Mika Godts und Ferran Torres stehen auf der Wunschliste des französischen Meisters.
PSG will Suzuki
Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, hat PSG ein offizielles Angebot für Parma-Keeper Zion Suzuki abgegeben. Das Gesamtpaket soll sich auf rund 33 Millionen Euro belaufen. Damit haben die Pariser im Werben um den japanischen Nationaltorhüter offenbar Juventus Turin überholt.
Dem Bericht zufolge hat PSG Suzuki zudem das sportliche Projekt vorgestellt. Die Verpflichtung soll eng mit der Zukunft von Lucas Chevalier zusammenhängen, dem die Verantwortlichen offenbar keinen unumstrittenen Stammplatz mehr zutrauen. Sollte der Deal abgeschlossen werden, wäre Suzuki künftig als starke Alternative im Tor eingeplant.
Ajax-Talent Godts im Visier
Parallel laufen nach Informationen von Romano und der französischen L'Equpe bereits Gespräche mit Ajax Amsterdam über Mika Godts. Der 21-jährige Belgier spielte sich in der vergangenen Saison mit 17 Toren und zwölf Vorlagen endgültig ins Rampenlicht und wurde bei Ajax als Nachwuchsspieler des Jahres ausgezeichnet.
Ajax würde den Flügelspieler zwar gerne halten, ist sich inzwischen aber bewusst, dass PSG ernst macht. Godts gilt als zusätzliche Option für die Offensive, obwohl sich die Verpflichtung von Maghnes Akliouche bereits auf der Zielgeraden befinden soll. Mit seiner Dynamik und seinen Dribblings passt der Belgier ideal in das Anforderungsprofil von Luis Enrique.
Ferran Torres hat die Qual der Wahl
Auch Ferran Torres bleibt ein konkretes Thema in Paris. Romano berichtet von einer weiteren Gesprächsrunde zwischen PSG und dem Umfeld des spanischen Nationalspielers.
Ob es tatsächlich zu Verhandlungen mit dem FC Barcelona kommt, hängt jedoch allein von Torres ab. Die Katalanen würden den Angreifer gerne behalten und wären erst dann bereit, Gespräche mit PSG aufzunehmen, wenn sich der 25-Jährige selbst für einen Wechsel entscheidet. Damit liegt der Ball aktuell beim Spieler, während Paris die Situation aufmerksam beobachtet und auf eine Entscheidung wartet.
