PSG-Gehälter unterstreichen Strategiewechsel

Paris will künftig kontrollierter wirtschaften.
PSG
PSG / GEOFFROY VAN DER HASSELT/GettyImages
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Die französische Zeitung Le Parisien veröffentlichte kürzlich die Gehälter der Spieler von Paris Saint-Germain. Die dargelegten Zahlen unterstreichen deutlich den Strategiewechsel, den der Klub in den vergangenen Spielzeiten vollzogen hat - ein Wandel, der in großen Erfolgen von PSG mündete.

Laut den Anfang Februar veröffentlichten Zahlen hat PSG einen klaren Fokus auf die Finanzen. Die Gehaltskosten des Vereins sind in der Saison 2025/26 deutlich gesunken, während die Einnahmen stabil geblieben sind. Eine Entwicklung, die bestätigt, dass PSG inzwischen kontrollierter wirtschaftet, ohne dabei auf sportliche Ambitionen zu verzichten - schließlich gewann der Klub im Mai 2025 erstmals in seiner Geschichte die UEFA Champions League.

Die Daten zeigen weiterhin eine konkurrenzfähige Mannschaft, die jedoch anders aufgebaut ist. Ousmane Dembélé ist derzeit der bestbezahlte Spieler im Kader, mit einem geschätzten monatlichen Bruttogehalt von 1,56 Millionen Euro. Dahinter folgen Kapitän Marquinhos (1,13 Mio. Euro) und Achraf Hakimi (1,1 Mio. Euro). Lucas Hernandez verdient rund eine Million Euro im Monat, während Vitinha und Warren Zaire-Emery bei je 950.000 Euro liegen. Das Niveau bleibt hoch, entspricht jedoch stärker einer klaren sportlichen Hierarchie.

Diese Neuausrichtung entspricht der Linie, die Präsident Nasser Al-Khelaifi seit Monaten verfolgt. Gemeinsam mit Sportberater Luis Campos und Trainer Luis Enrique setzt er auf gezieltere Transfers - "Opportunitäten", wie der Spanier es gerne nennt -, auf Vertrauen in junge Talente wie Zaire-Emery oder Senny Mayulu sowie auf eine logischere Gehaltsstruktur.

An Attraktivität hat PSG dennoch nichts eingebüßt. Die Einnahmen bleiben stark, ein Beweis für die Kraft der Marke. Doch die Botschaft ist eine andere: Paris will nachhaltig wachsen. Die von Le Parisien veröffentlichten Zahlen stehen für diese neue Phase - Stabilität und der Anspruch, die eigene Geschichte weiterzuschreiben.


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