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Premiere nach 525 Tagen? Werder-Star winkt wichtiger Meilenstein

Mitchell Weiser ist aktuell richtig gut in Form.
VonFabian Küpper
Mitchell Weiser hatte spürbaren Impact auf Werder
Mitchell Weiser hatte spürbaren Impact auf Werder | DeFodi Images/GettyImages

Es läuft endlich wieder bei Mitchell Weiser. Nachdem der 32-Jährige 14 Monate aufgrund eines Kreuzbandrisses gefehlt hatte, ist er in dieser Saison endlich auf den Fußballplatz zurückgekehrt – und machte Werder Bremen direkt besser.

Gegen den FC Augsburg erzielte er das Siegtor in der Nachspielzeit und auch sonst hebt Weiser spürbar das Niveau der Grün-Weißen. Vor diesem Hintergrund winkt Weiser jetzt der nächste große Meilenstein seit seinem Comeback.

Weiser vor Meilenstein

Denn Trainer Daniel Thioune machte ihm Hoffnung auf einen Startelf-Einsatz gegen Mainz 05. "45 Minuten plus Nachspielzeit hat er definitiv drin, das haben wir am vergangenen Wochenende gesehen. Und wenn jemand 45 Minuten spielen kann, dann kommt er immer für die Startelf infrage. Und deswegen schließe ich das jetzt auch gar nicht mehr aus. Jetzt gucken wir mal, wo wir ihn platzieren, denn er drängt sich mit Leistung auf", erklärte Thioune auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Es wäre das erste Mal seit 525 Tagen, dass Weiser von Beginn an in einem Bundesliga-Spiel aufläuft. Zuletzt war das am 17. Mai 2025 gegen den 1. FC Heidenheim der Fall. Für Weiser weichen müsste voraussichtlich Eren Dinkci, da Thioune vor der Saison angekündigt hatte, den 32-Jährigen deutlich offensiver einsetzen zu wollen.

Nächster Rückkehrer steht in den Startlöchern

Ebenfalls positiv aus Werder-Sicht: Senne Lynen ist zurück im Kader. Der Belgier hatte zuletzt aufgrund von Becken-Problemen gefehlt. "Seine Qualitäten am Ball, im Spielaufbau, die Übersicht und Zweikampfstärke können uns in Mainz zu einem gewissen Zeitpunkt helfen", sagte Thioune, der allerdings offen ließ, ob Lynen auch zum Einsatz kommt.

Dennoch ist die Rückkehr des Belgiers ein wichtiges Zeichen, wenngleich Youri Regeer und Ludovit Reis in den vergangenen Wochen mächtig Eigenwerbung auf der Doppelsechs betrieben haben. Lynens Rückkehr dürfte die aktuell löchrige Defensive aber deutlich stabilisieren – vielleicht ja schon in Mainz.


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