Zukunft nach WM-Aus: Englands Gareth Southgate will sich Zeit nehmen

Sebastian Frej/MB Media/GettyImages
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Gareth Southgate erklärte am Samstagabend, dass er nach dem Ausscheiden Englands bei der Weltmeisterschaft Zeit brauche, um über seine Zukunft nachzudenken.

Die Three Lions hatten erneut Pech mit einem Elfmeter, denn Harry Kane vergab die Chance zum späten Ausgleich, nachdem er zu Beginn der zweiten Halbzeit vom Elfmeterpunkt getroffen hatte.

Der Führungstreffer von Aurelien Tchouameni aus der Distanz und der Kopfball von Olivier Giroud reichten Les Bleus, um das Halbfinale gegen Marokko zu erreichen und den Titel 2018 zu verteidigen.

Die Frage nach Southgates Zukunft als Englands Nationaltrainer wird immer wieder aufgeworfen, doch nach der Viertelfinalniederlage deutete er keine Entscheidung über seine künftige Rolle an.

"Ich denke, nach jedem Turnier haben wir uns hingesetzt und nachgedacht", sagte Southgate gegenüber ITV Sport.

"Das braucht ein bisschen Zeit, um sicherzustellen, dass jeder die richtige Entscheidung trifft."

Southgate übernahm das Amt nach dem Debakel bei der Euro 2016 - abgesehen von einem kurzen Gastspiel von Sam Allardyce - und führte die englische Nationalmannschaft bis ins Halbfinale der Weltmeisterschaft 2018, bevor sie bei der EM 2020 im Finale unterlag.

Bei der Weltmeisterschaft 2022 hatte die Mannschaft mit Siegen gegen Iran, Wales und Senegal sowie einem schwierigen Unentschieden gegen die USA gute Leistungen gezeigt.

Die Niederlage gegen Frankreich beendet ihre Hoffnungen für dieses Jahr, das nächste WM-Turnier findet 2026 in Nordamerika statt.

"Wir waren hier, um zu versuchen, das Turnier zu gewinnen", fügte Southgate hinzu.

"Wir haben daran geglaubt, dass wir es schaffen können, und wir haben heute Abend gegen den amtierenden Weltmeister gezeigt, dass wir eine Mannschaft haben, die das hätte schaffen können."


WM-Experte Tobias Escher analysiert die K.o.-Runde und die Umbruchstimmung beim DFB:

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