Zukunft von Sancho und Maatsen beim BVB? Kehl spricht Klartext

  • BVB mit zwei Leih-Verpflichtungen
  • Kehl spricht über Kaufoptionen
  • Ausstiegsklausel bei Maatsen ein Thema
Sebastian Kehl
Sebastian Kehl / Martin Rose/GettyImages
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Mit Jadon Sancho und Ian Maatsen hat der BVB zwei vielversprechende Spieler ausgeliehen. Sebastian Kehl verriet nun, ob er die beiden Neuzugänge auch länger zu halten sind.

Die beiden Winter-Neuzugänge von Borussia Dortmund, Jadon Sancho und Ian Maatsen, konnten bereits ohne lange Eingewöhnungszeit für Furore sorgen. Doch können die BVB-Anhänger auch auf einen längeren Verbleib der beiden Leihspieler hoffen?

"Leider war es bei beiden Spielern so, dass keine Kaufoption realistisch war", erklärte Sportdirektor Sebastian Kehl im Gespräch mit Sky. "Wenn man weiß, was wir vor zweieinhalb Jahren für Jadon Sancho bekommen haben, dann ist klar, dass sowas sehr schwer ist."

Kehl bleibt damit sehr skeptisch hinsichtlich eines längeren Verbleibs von Sancho. Man United auf der Gegenseite hofft im Sommer zwar wohl auf einen festen Verkauf, aber auch auf so hohe Einnahmen wie möglich, um den Verlust gering zu halten. Sancho war 2021 für 85 Millionen Euro Ablöse zu den Red Devils gewechselt.

Ausstiegsklausel bei Maatsen? "Müssen schauen, was wir machen können"

"Bei Ian haben wir uns für eine Kaufoption stark gemacht, die Verhandlungsposition war am Ende aber leider nicht gegeben. Daher nehmen wir erst einmal die Leihe mit", so Kehl zu den Maatsen-Verhandlungen mit dem FC Chelsea.

Dass der Linksverteidiger aus den Niederlanden dem BVB dennoch länger erhalten bleibt, will der Ex-Profi ebenfalls nicht ausschließen. Grund dafür ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 35 bis 40 Millionen Euro, die laut Sky im Sommer greifen könnte. Können die Dortmunder davon Gebrauch machen?

"Es freut uns, dass wir den Jungen jetzt hier haben und ihn kennenlernen können. Natürlich werden wir uns im Sommer mit der Situation beschäftigen", kündigte Kehl an, schob aber hinterher: "Wir müssen auch schauen, was wir wirtschaftlich machen können. Das ist leider immer wieder ein großes Thema."


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