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Zieht es Werders Reservisten Sahin in die Türkei?

Sahin steht vor einer Rückkehr in die Türkei
Sahin steht vor einer Rückkehr in die Türkei | TF-Images/Getty Images

Bei Werder Bremen ist Nuri Sahin nicht einmal mehr zweite Wahl. Der erfahrene Spielmacher wird die Norddeutschen mit Ende seines Vertrags im Sommer verlassen. Danach könnte es für den 31-Jährigen in die Türkei gehen.

Seit der Winterpause spielt Nuri Sahin quasi keine Rolle mehr beim SVW. Der Mittelfeldspieler lässt Physis und Tempo vermissen, sodass er den Bremern aktuell kaum eine Hilfe ist. Sein Arbeitspapier läuft nach dieser Saison aus und wird nicht verlängert. Der Weg für einen Wechsel ist damit frei.

Wie die türkische Milli Gazete (via Bild) berichtet, könnte es Sahin zur neuen Spielzeit in die Süper Lig ziehen. Demnach ist speziell Fenerbahçe Istanbul an den Qualitäten des Spielmachers interessiert. Am Bosporus soll er für drei Jahre unterschreiben, eine erste grundsätzliche Einigung wurde erreicht.

Emre und Kruse wollen Sahin zu Fenerbahce locken

Sogar ein erstes Gespräch zwischen Sahin und Istanbuls Kapitän Emre Belözoglu soll es bereits gegeben haben. Auch Werders ehemaliger Stürmer Max Kruse will den 31-Jährigen von der Besonderheit Feners überzeugen. Der Mittelfeldspieler selbst war noch nie in der türkischen Liga aktiv, besitzt aber die Staatsbürgerschaft und absolvierte 52 Länderspiele.

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Kicken Max Kruse und Nuri Sahin bald wieder zusammen? | OZAN KOSE/Getty Images

Dennoch bestehen bereits Verbindungen nach Istanbul. Dort lässt Sahin eine Fußball-Akademie für jugendliche bauen. Mit einem Wechsel könnte sich die Chance ergeben, diese noch intensiver zu betreuen. Nach Anzeichen für eine Zukunft in Bremen sucht man derweil vergeblich. Noch sei nichts offiziell, "da gibt es noch keine Entscheidung", so Sportchef Frank Baumann in der Bild.

Doch ein Verbleib ist nahezu ausgeschlossen. Zum einen bezieht Sahin ein Gehalt, was im Blick auf seinen sportlichen Mehrwert kaum angemessen erscheint. Zudem saß er aus taktischen Gründen in den vergangenen zwei Partien der Bremer nicht einmal mehr auf der Bank. Trainer Florian Kohfeldt scheint den Weg also bereits frei gemacht zu haben. Groß überzeugt werden muss Sahin wohl nicht mehr.