Nach Frankreich - Marokko: Schwere Ausschreitungen in Montpellier - 14-Jähriger stirbt

Simon Zimmermann
In Montpellier kam es zu Ausschreitungen
In Montpellier kam es zu Ausschreitungen / SYLVAIN THOMAS/GettyImages
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Im Süden Frankreichs kam es nach dem WM-Halbfinale zu den befürchteten Ausschreitungen. Französische und marokkanische Fans gingen aufeinander los. Ein 14-jähriger Junge wurde von einem Auto erfasst und verstarb in der Nacht auf Donnerstag im Krankenhaus.


Die Gefahr war den Behörden schon vor dem Spiel bewusst. In Frankreich kam es dennoch zu Ausschreitungen nach dem WM-Halbfinale von Les Bleus gegen Marokko. Während es in Paris vergleichsweise ruhig blieb, stand Montpellier im Fokus.

In der Stadt im Süden Frankreichs starb ein 14-jähriger Junge nach Auseinandersetzungen zwischen französischen und marokkanischen Fans. Nach übereinstimmenden Medienberichten, die sich auf eine Bestätigung des Département Hérault berufen, starb der Junge in der Nach auf Donnerstag, nachdem er von einem Auto erfasst wurde.

Im Netz sollen Videos vom Unfall kursieren, die nahe legen, dass der Junge Teil einer Gruppe Jugendlicher war, die eine Fahne von einem Auto rissen. Der Fahrer wollte wenden und erfasste dabei zwei Menschen. Er soll geflüchtet sein. Die Polizei soll seinen Wagen wenig später beschlagnahmt haben.

Die Ausschreitungen in Montpellier sollen direkt nach Schlusspfiff des WM-Halbfinals losgegangen sein. Beide Fanlager beschossen sich mit Pyrotechnik und Böllern, die Polizei musste Tränengas einsetzen.

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