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Wieder 1:1! Bremen holt verdienten Punkt bei den Bayern | Spielbericht und Reaktionen

Nov 21, 2020, 5:52 PM GMT+1
Thomas Mueller
Die Bayern mussten sich gegen Bremen mit einem Punkt begnügen | Alexander Hassenstein/Getty Images
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Am Samstagnachmittag empfing der FC Bayern den SV Werder Bremen, der Tabellenführer wollte gegen die Hanseaten seinen Spitzenplatz ausbauen. Doch die Hanseaten spielten mutig auf und verdienten sich am Ende ein 1:1 - für Werder das sechste 1:1 in Serie.

Tore: 0:1 M.Eggestein (45.), 1:1 Coman (62.)

Bayern dominant und ideenlos - Bremen geht mit dem Pfiff in Führung

Die Bayern schnürten Bremen von Beginn an in die Defensive, doch vorerst konnten sie die Abwehr der Gäste nicht knacken. Nach 15 Minuten gab es dann aber aus dem Nichts die Doppel-Chance für Werder, doch Neuer rettete innerhalb von Sekunden zweimal überragend gegen Sargent und Augustinsson.

Kurz darauf musste Hernandez bei den Bayern wegen Rückenproblemen ausgewechselt werden, für ihn kam Goretzka.

Die Bayern mühten sich weiter redlich, doch wirklich Geistesblitze fehlten. So kam es, wie es kommen musste - Quasi mit dem Pausenpfiff ging Bremen dann in Führung. Sargent hatte an den Strafraum auf Eggestein abgelegt, der die Kugel sehenswert ins Tor beförderte.

Bremen fast mit dem Sieg, doch Coman rettet die Bayern

Die Bayern kamen wütend aus der Kabine, doch Bremen lauerte auf Konter. Rashica hatte zu Beginn der zweiten Hälfte den zweiten Bremer Treffer auf dem Fuß, wurde aber abgedrängt. Fünf Minuten später gab Douglas Costa auf der anderen Seite ein Lebenszeichen, als er den Ball an die Latte donnerte.

Doch nach einer Stunde konnte Coman dann für den Ausgleich sorgen, als er eine Flanke vom eingewechselten Goretzka per Kopf einnetzen konnte.

Der Rekordmeister wollte natürlich mehr und brachte Choupo-Moting, Gnabry und Sané in die Partie, doch Werder hielt weiter gut dagegen. Sargent hatte noch zwei Großchancen, doch Neuer und Goretzka verhinderten die Bremer Sensation. Dennoch konnten die Bremer am Ende mit dem 1:1 sicherlich besser leben, als der FC Bayern.

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