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Wie Sonny Kittel fast beim FC St. Pauli gelandet wäre

Guido Müller
Wäre vor gut sieben Jahren beinahe beim Lokalrivalen der Rothosen gelandet: Sonny Kittel
Wäre vor gut sieben Jahren beinahe beim Lokalrivalen der Rothosen gelandet: Sonny Kittel / Martin Rose/Getty Images
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Das Knie. Oder die Knie. In der Karriere des Sonny Kittel haben sie schon mehrfach eine unselige Rolle gespielt. Jetzt verriet der 27-jährige Offensivmann des Hamburger SV, dass seine Beingelenke einen schon so gut wie eingetüteten Wechsel zum FC St.Pauli im Winter 2013/14 verhinderten.

Denn eigentlich war der Deal schon so gut wie unter Dach und Fach. Die SG Eintracht Frankfurt wollte den so häufig Verletzten damals eigentlich los werden, und die Verantwortlichen des Kiez-Klubs rieben sich schon die Hände angesichts der zu erwartenden sportlichen Verstärkung.

Verletzung im Hallenturnier - ausgerechnet gegen Offenbach

Doch dann kam ein Hallenturnier dazwischen. "Es war fast fix, dass ich den Verein im Winter verlasse", erinnert sich der Spieler gut sieben Jahre danach gegenüber dem Podcast Pur der HSV. "Ich hatte ein unterschriftsreifes Angebot von St. Pauli. Ich hätte das wahrscheinlich auch gemacht, wollte aber noch ein Hallen-Turnier mit Frankfurt spielen." (via mopo.de)

Es war das eine Hallenturnier zu viel, wie sich am Ende rausstellen sollte. "Da", so Kittel, "wollte ich den Leuten noch mal beweisen, dass es ein Fehler ist, mich gehen zu lassen." Doch ausgerechnet im Spiel gegen den Eintracht-Erzrivalen Kickers Offenbach erlitt Kittel eine neuerliche Knie-Verletzung.

Über Ingolstadt zum Hamburger SV

Der Klub vom Millerntor nahm daraufhin logischerweise Abstand von der Verpflichtung des Spielers, der dann fürs erste in Frankfurt blieb. Zweieinhalb Jahre später verließ Kittel die SGE dann doch und schloss sich dem damaligen Bundesligisten FC Ingolstadt an, wo er bis 2019 spielte. Im Sommer desselben Jahres folgte dann der Wechsel zum Hamburger SV.

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