Wie Baumgart über eine Modeste-Rückkehr denkt

Daniel Holfelder
Steffen Baumgart und Anthony Modeste
Steffen Baumgart und Anthony Modeste / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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20 Tore hat Anthony Modeste in der vergangenen Saison für den 1. FC Köln erzielt. Ganze zwei sind es bislang für den BVB. Dass der Franzose über den Sommer hinaus in Dortmund bleibt, ist unwahrscheinlich. Kein Wunder, dass schon jetzt über eine Rückkehr ans Geißbockheim spekuliert wird.


Bislang hat sich noch kein FC-Stürmer als Modeste-Nachfolger hervorgetan. Bester Torschütze mit fünf Treffern ist Florian Kainz - der ist allerdings nicht im Angriff, sondern im Mittelfeld beheimatet. Das Offensivquartett um Steffen Tigges (drei Tore), Sargis Adamyan, Florian Dietz (je ein Treffer) und dem dauerverletzten Sebastian Andersson war zusammen nur fünf Mal erfolgreich.

Dass das zu wenig ist, weiß auch Steffen Baumgart. Der Kult-Trainer macht gegenüber dem Kölner Express zwar deutlich, dass er sich an keine Mannschaft erinnern könne, "die schon mal auf Anhieb einen 20-Tore-Mann adäquat ersetzen konnte." Trotzdem hätte auch der 50-Jährige sicher nichts dagegen, wieder einen ähnlich treffsicheren Angreifer wie Modeste in seinen Reihen zu wissen.
Zumal er seinen ehemaligen Schützling nach wie vor für "einen der besten Stürmer in der Bundesliga" hält.

"Was vorbei ist, ist vorbei"

Einer Rückholaktion im Sommer, wenn Modeste ablösefrei zu haben wäre, erteilt Baumgart dennoch eine Absage. "Darüber denken wir nicht nach. Er hat sich in der glücklichsten Phase seiner Karriere entschieden, den Verein zu verlassen. Er hat sich für die Champions League entschieden, das respektiere ich. Ich habe nicht vor, eine Rolle rückwärts zu machen. Das habe ich in meinem Leben immer so gehandhabt. Was vorbei ist, ist vorbei."

Komplett ausschließen will der Coach eine Modeste-Rückkehr dann aber doch nicht. "Ich habe gelernt, im Fußball niemals 'nie' zu sagen", erklärt er. Unabhängig vom ehemaligen Torjäger planen die Domstädter, im Januar einen neuen Stürmer zu verpflichten. Laut Express soll der neue Mann schon zum Trainingsauftakt am 2. Januar in Köln aufschlagen.


Fohlen-Urgestein Marcus Breuer im Gespräch mit 90min


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