Wichtige Änderungen im FA-Cup beschlossen

Eine große Veränderung in England: Die FA hat bestätigt, dass es künftig ab der ersten Runde des FA-Cups keine Wiederholungsspiele mehr geben wird! Dazu gibt es weitere Neuerungen.
Die FA-Cup-Trophäe
Die FA-Cup-Trophäe / Marc Atkins/GettyImages
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Die Ausweitung von UEFA-Wettbewerben wie der Champions League hat die FA gezwungen, Änderungen an ihrem eigenen Kalender vorzunehmen, um sowohl die Spieler zu schützen als auch einen Qualitätsverlust in den heimischen Pokalen zu vermeiden.

Ab der nächsten Saison wird ein Format eingeführt, das mindestens sechs Jahre lang Bestand haben wird. Einer der wichtigsten Punkte ist die Abschaffung der Wiederholungsspiele ab der ersten Runde.

Alle Spiele werden an Wochenenden und nicht mehr unter der Woche ausgetragen - die vierte und fünfte Runde werden zudem nicht an mehr Premier-League-Spieltagen stattfinden, damit es nicht mehr zu einer Häufung von Nachholspielen im Ligawettbewerb kommt.

Die Premier League hat außerdem ihre Mittel für die Fußballpyramide um 33 Millionen Pfund pro Jahr aufgestockt, um den Vereinen sowohl im Männer- als auch im Frauensystem bei ihrer Entwicklung zu helfen.

FA-Geschäftsführer Mark Bullingham sagte: "Der Emirates FA Cup ist unser größtes Kapital und generiert über 60 % unserer Einnahmen, die wir in den Fußball investieren, daher ist es wichtig, ein starkes Format für die Zukunft zu sichern."

"Diese neue Vereinbarung zwischen der FA und der Premier League stärkt den Emirates FA Cup und verschafft diesem ganz besonderen Turnier exklusive Wochenenden in einem zunehmend vollen Kalender."

"Der neue Zeitplan stellt sicher, dass die Magie des Cups geschützt und verstärkt wird und gleichzeitig dem gesamten englischen Fußball zugute kommt. Die längere Sommerpause ermöglicht den Spielern außerdem eine dringend benötigte Pause vor dem Beginn der nächsten Saison."

"Wir haben auch neue Finanzmittel für den Breitenfußball, den Behindertenfußball und den Frauen- und Mädchenfußball beschlossen. Jeder Fußball beginnt an der Basis, und die Premier League erkennt dies mit einer sehr willkommenen zusätzlichen finanziellen Unterstützung an."


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