Werder Bremen

Werder begründet geplatzten Singh-Transfer

Christian Naß
Sarpreet Singh
Sarpreet Singh / Sebastian Widmann/GettyImages
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Eigentlich war sich Werder Bremen mit Sarpreet Singh bereits über einen Wechsel einig. Auch mit dem FC Bayern München, wo der Mittelfeldspieler noch bis zum Sommer 2023 unter Vertrag steht, wurde bereits eine Einigung erzielt. Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz erklärt nun, warum der Transfer letztlich doch scheiterte.


Singh war in der abgelaufenen Spielzeit zum SSV Jahn Regensburg ausgeliehen. Wegen einer Schambeinentzündung verpasste der 23-Jährige die komplette Schlussphase der Saison und droht auch weiterhin auszufallen.

Die Ablöse für den Offensivspieler sollte bei 400.000 Euro liegen. Für Werder ein zu großes Risiko, wie Fritz gegenüber Deichstube erklärt: "Wir sind menschlich und sportlich nach wie vor komplett überzeugt von Sarpreet, aber wir haben nicht die wirtschaftlichen Mittel, um einen Spieler zu verpflichten, der uns nicht direkt zur Verfügung steht."

Den Bremern Verantwortlichen war die Verletzung von Singh von Anfang an bekannt. "Wir waren mit dem Spieler schon länger im Austausch und wussten natürlich von der Verletzung. Deswegen wollten wir ihn möglichst früh in Bremen untersuchen lassen", so Fritz. Bis zuletzt war man optimistisch, dass die Verletzung abklingen und der neuseeländische Nationalspieler fit genug für den Transfer sein würde.

Nach den Aussagen von Fritz ist es gut möglich, dass Singh in Zukunft doch irgendwann noch das Trikot von Werder Bremen tragen wird. Für die kommende Saison ist man an der Weser aber vorerst weiterhin auf der Suche nach einem offensiven Flügelspieler.


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