Werder Bremen

Interesse an Groß: Gelingt Werder ein Transfercoup?

Jan Kupitz
Pascal Groß
Pascal Groß / Catherine Ivill/GettyImages
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Werder Bremen ist auf der Suche nach Verstärkungen offenbar in der Premier League fündig geworden und hat die Fühler nach Pascal Groß ausgefahren.


Das Mittelfeldzentrum gilt bei den Grün-Weißen seit einigen Jahren als Schwachstelle. Spätestens seit dem Abgang von Davy Klaassen muss der SV Werder auf dieser Position eigentlich nachlegen, tat es zuletzt aber - aus unterschiedlichen Gründen - nur wenig zufriedenstellend.

Umso größer wäre das Ausrufezeichen, das der Absteiger mit einer Verpflichtung von Pascal Groß setzen würde. Die Deichstube berichtet, dass Werder die Chance wittere, den 30-Jährigen von einem Wechsel an den Osterdeich zu überzeugen. Am vergangenen Dienstag wurden seine Berater demnach bereits am Weserstadion gesichtet.

Groß verdient seine Brötchen seit 2017 beim Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion und war in den vergangenen Jahren ein Leistungsträger der Seagulls. Zuletzt hat sein Standing jedoch etwas gelitten - seit Anfang Dezember kam er, auch aufgrund einer Corona-Infektion, nur noch zweimal für den Klub von der Küste zum Einsatz.

Pascal Groß
Pascal Groß ist ein exzellenter Elfmeterschütze / Pool/GettyImages

Da der Vertrag des schussgewaltigen Mittelfeldspielers im kommenden Sommer endet, hat Werder Lunte gerochen. Zumal Groß in der Vergangenheit keinen Hehl daraus gemacht hat, früher oder später nach Deutschland zurückkehren zu wollen.

Allerdings bleiben noch einige Fragen offen: Peilt Werder einen sofortigen Transfer an? Oder geht es um eine Zusammenarbeit ab Sommer, wenn Groß ablösefrei ist?

Dazu: Kann Grün-Weiß sein Gehalt stemmen? Könnte sich der Rechtsfuß - im Fall eines Winterwechsels - überhaupt den Gang in die zweite Liga vorstellen? Es würde durchaus einiges an Überzeugungsarbeit von Frank Baumann benötigen, um den Wechsel über die Bühne zu bringen.

Sollte es klappen, hätten die Hanseaten aber einen Klassemann an Bord, der die Schwachstelle im Zentrum endlich adäquat beheben könnte.


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