Werder Bremen

In Millionen-Höhe: Heftige Strafe für Werder beschlossen

Yannik Möller
SV Werder Bremen
SV Werder Bremen / Martin Rose/GettyImages
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Werder Bremen hat beantragt, Verstöße gegen das Lizenzierungsverfahren seitens der DFL nicht mehr bestrafen zu müssen. Dieser Antrag ist gescheitert, womit zugleich eine deftige Strafe auf den Aufsteiger zukommt.


Der DFL ist das gemeine Lizenzierungsverfahren wichtig. Verstöße dagegen müssen mit Strafen geahndet werden, etwa zu lange Negativentwicklungen beim Eigenkapitalwert. Das trifft auch auf Werder zu.

Der Aufsteiger hatte beantragt, dass derartige Verstöße zwar noch bestraft werden können, aber nicht mehr unbedingt auch müssen. Der Antrag auf eine lockerere Handhabe wurde vorgelegt und mehr als die Hälfte der 36 Profi-Klubs stimmte auch zu (via kicker). Das Problem: Für eine Änderung wäre eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig gewesen, die jedoch nicht erreicht wurde.

Bremen muss satte Strafe zahlen - "Es wirkt ein bisschen absurd..."

Somit bleibt es bei den härteren Strafen. Diese werden auch die Bremer selbst demnächst treffen. Der Abschluss des ersten Quartals diesen Jahres fiel negativ aus. Daran waren auch die Aufstiegsprämien schuld, die der Verein selbstredend gerne an die Spieler ausgeschüttet hat.

Der negative Abschluss wäre noch bis Ende Dezember auszugleichen, doch wird Werder das höchstwahrscheinlich nicht mehr schaffen.

Entsprechend wird der Klub durch eine Vertragsstrafe satte 2,5 Millionen Euro zahlen müssen. Eine sehr heftige Strafe, die sich finanziell zweifelsfrei bemerkbar machen wird.

"Ich habe nichts Spektakuläres erwartet und genauso ist es auch gekommen. Es gab keine Diskussionen", erklärte Hans-Joachim Watzke, der als Aufsichtsrats-Vorsitzender der DFL ebenfalls beteiligt war. Klaus Filbry, Vorsitzender der Werder-Geschäftsführung, sah die Niederlage ein (via kicker): "Es wirkt ein bisschen absurd, aber das Problem ist, dass das Kalenderjahr der Betrachtungszeitraum ist und nicht das Geschäftsjahr, insofern müssen wir das akzeptieren."


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