Werder Bremen

Siebter Werner-Sieg in Folge: Die Noten der Werder-Profis nach dem 2:1 in Rostock

Tal Lior
Die Werder-Profis bedanken sich bei den mitgereisten Fans in Rostock
Die Werder-Profis bedanken sich bei den mitgereisten Fans in Rostock / Stuart Franklin/GettyImages
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Siebtes Spiel, siebter Sieg: Werder Bremen ist mit Cheftrainer Ole Werner unaufhaltbar! Am Freitagabend gelang den Hanseaten gegen Hansa Rostock ein 2:1-Erfolg, der aufgrund der schwierigen Platzbedingungen im gegnerischen Stadion zuweilen gefährdet wurde.


Für den Dosenöffner sorgte Marvin Ducksch in der 54. Minute, als er einen von Romano Schmid gespielten Ball mit nur einem Kontakt wunderbar über den gegnerischen Keeper hinwegsegeln ließ. Niclas Füllkrug legte in der 74. Minute mit einer starken Einzelaktion zum 2:0 nach. In der Schlussphase kassierte man noch den unnötigen 1:2-Anschlusstreffer durch Robin Meißner.

Nach diesem Sieg befindet sich Werder vorerst auf dem ersten Tabellenplatz der 2. Bundesliga!

Hier gibt es unsere Bewertung der Einzelleistungen der Werder-Profis.

1. Tor und Abwehr

Ole Werner
Ole Werner setzt bislang mit Erfolg auf die Dreierkette / Stuart Franklin/GettyImages

Jiri Pavlenka (TW): Machte im Verlaufe des Spiels in der Luft und am Boden einen sicheren Eindruck. War auch bei den wenigen Torschüssen der nicht besonders gefährlichen Rostocker stets zur Stelle. In einer Szene konnte er eine wie aus dem Nichts abgefeuerte Rakete von Hansa-Verteidiger Ryan Malone stark über die Torlatte lenken. Note: 8/10

Marco Friedl (IV): Super im Passspiel und bei der Manndeckung, ein zuverlässiger Auftritt des Österreichers. Tat sich bei einer Grätsche wenige Momente vor Spielschluss weh und musste verarztet werden. Nach Angaben des Vereins handelt es sich dabei um eine schwere Muskelprellung am Oberschenkel. Weitere Untersuchungen folgen. Note: 7/10

Ömer Toprak (IV): Werders bester Mann in der ersten Hälfte. Ließ gegen den verunsicherten Hansa-Sturm mit seiner Antizipation und Zweikampfstärke kaum was zu und hielt Dreierkette mit Kommandos beisammen. Note: 8/10

Lars Lukas Mai (IV): War schon zu Beginn des Spiels auffällig nonchalant in den Zweikämpfen und ließ die erwünschte Aggressivität übrig. Am Gegentreffer war er mit seinem unglücklichen Abräumer maßgeblich beteiligt. Note: 4/10

2. Mittelfeld

Hanno Behrens, Christian Gross
Hatte das Mittelfeld fest im Griff: Christian Groß (r.) / Stuart Franklin/GettyImages

Anthony Jung (LAV): Machte einen sicheren Job auf dem Flügel, wenn auch er hier und da Probleme mit der Schnelligkeit von Gegenspieler Nils Fröling zu haben schien. Note: 6/10

Christian Groß (ZDM): Erneut sehr zuverlässig als Bindeglied zwischen Defensive und Offensive. Hatte zudem die meisten Ballkontakte von allen Werder-Akteuren. Note: 7/10

Leonardo Bittencourt (ZM): Ziemlich unauffällig, scheint noch nicht seine Lieblingsposition gefunden zu haben. Note: 5/10

Romano Schmid (ZM): Ein geborener Zehner. Überragend, wie er den Ball dynamisch angenommen und mit toller Übersicht an Ducksch zur Vorlage zum 1:0 weitergegeben hat. Der Österreicher spielte auch zehn Minuten vor Spielende einen starken Pass in die Spitze, Ducksch konnte die Chance jedoch nicht verwerten. Note: 8/10

Mitchell Weiser (RV): Im Vergleich zum dynamischeren Felix Agu eine eher suboptimale Lösung für die rechte Seite, wenn auch Weiser die Mindestanforderungen erfüllte. Note: 6/10

3. Sturm und Einwechselspieler

Marvin Ducksch
Werders gefährlichster Mann auf dem Rasen: Marvin Ducksch / Stuart Franklin/GettyImages

Marvin Ducksch (ST): Werder Bremens Mann des Spiels. Fantastischer Abschluss beim 1:0, dazu eine tolle Vorlage auf Niclas Füllkrug, die generell von seinem starken Passspiel zeugt. Ducksch ist die Zweitliga-Version von Max Kruse. Note: 9/10

Niclas Füllkrug (ST): Auch Füllkrug lieferte einen tollen Auftritt, den er mit einem Tor veredeln konnte. Der Knipser ließ im Konterangriff zwei Hansa-Verteidiger alt aussehen und traf außerhalb des Strafraums mit einem platzierten Flachschuss zum 2:0. Note: 8/10

Jean-Manuel Mbom, Nicolai Rapp, Ilia Gruev: Ohne Note

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