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Werder Bremen

Bleibt Philipp Bargfrede bei den Werder-Profis?

Yannik Möller
Philipp Bargfrede könnte den Werder-Profis doch erhalten bleiben
Philipp Bargfrede könnte den Werder-Profis doch erhalten bleiben / LEON KUEGELER/Getty Images
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Eigentlich war und ist Philipp Bargfrede längst kein Thema mehr für die Profimannschaft von Werder Bremen gewesen. Doch könnte der 32-Jährige aus dem zweiten Team wieder zurückkehren und seinen Verein in Liga zwei unterstützen. Immerhin äußerte er sich dahingehend sehr offen.


Schon in der Saison 2019/20 war Philipp Bargfrede nur noch sporadisch für Werder Bremen im Einsatz. Hier mal eine Stunde, zwei Wochen später mal 30 Minuten. Danach schloss er sich der zweiten Mannschaft des Vereins an, wo er als langjähriger Bundesliga-Profi mit seiner Erfahrung helfen sollte. Zumindest bis er für den vergangenen Saisonendspurt von Ex-Coach Florian Kohfeldt nochmals reaktiviert wurde.

Es blieb zwar bei 26 Minuten Einsatzzeit in der Liga, einer weiteren Minute im Halbfinale des DFB-Pokals. Doch die Rückkehr des Routiniers wurde vollzogen. Und Bargfrede könnte sich einen Verbleib offenbar auch für die nächste Saison vorstellen.

Bargfrede betont: "Bin gesund und fühle mich fit"

In der Rotenburger Kreiszeitung erklärte er sich für Gespräche bereit (via Deichstube): "Wenn Werder auf mich zukommt, würde ich mir deren Angebot schon anhören." Dabei würde es dann um den Neuaufbau in der 2. Bundesliga gehen, denn der Abstieg konnte schlussendlich nicht mehr verhindert werden. Ein Spieler mit seiner Erfahrung könnte sich als wertvoll erweisen.

"Ich habe weiterhin große Lust, Fußball zu spielen, bin gesund und fühle mich fit", so der 32-Jährige weiter. Aussagen, die so klar sind, dass sie sich beinahe nach einer Bewerbung anhören. Dass der defensive Mittelfeldspieler nach über 240 Pflichtspiel-Einsätzen für Bremen noch ein paar mehr Partien absolvieren würde, wenn nach ihm gefragt wird, dürfte wohl keine Frage sein.

Philipp Bargfrede
Philipp Bargfrede steht einer Bremer Profi-Rückkehr offen gegenüber / Boris Streubel/Getty Images

Doch weiß er selbst ganz genau, dass es nicht an ihm liegt, dieses Thema zu bewerten. Vor allem der neue Coach, Markus Anfang, müsse diesen Schritt gehen wollen: "Der Mix im Kader ist wichtig. Und dann stellt sich unter anderem die Frage, welche Vision hat der Trainer. Stehen dafür die Spieler zur Verfügung und lassen sich die Forderungen überhaupt umsetzen."

Sein Gehalt ist aufgrund der theoretischen U23-Zugehörigkeit sehr niedrig, müsste - so auch die Einschätzung der Deichstube - vermutlich nur leicht nach oben angepasst werden. So wird abzuwarten sein, ob Anfang und die sportliche Führung um Frank Baumann nochmal das Gespräch mit Bargfrede suchen werden.

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