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Werder Bremen

"Habe keine Argumente": Füllkrug sieht sich als "Verlierer"

Jan Kupitz
Niclas Füllkrug hat derzeit das Nachsehen
Niclas Füllkrug hat derzeit das Nachsehen / Martin Rose/GettyImages
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Niclas Füllkrug ist beim SV Werder Bremen aktuell hinten dran. Der Angreifer, in der aktuellen Saison noch ohne eigenen Treffer, sieht sich selbst als Verlierer der letzten Wochen.


Hatte Füllkrug zu Saisonbeginn (auch mangels Alternativen) noch in der Startelf von Markus Anfang gestanden, so wurde er nach der Ankunft von Marvin Ducksch auf die Bank verdrängt. Der 28-Jährige kam in den letzten Wochen nur noch als Edeljoker zum Zuge.

"Ich bin so etwas wie der Verlierer der aktuellen Situation", musste 'Lücke' im Gespräch mit der Deichstube erkennen und ergänzte: "Es ist natürlich nicht zufriedenstellend. Ich habe kein Argument, so lange ich nicht treffe. Ich brauche ein Tor."

Füllkrug, der eigentlich für seinen guten Abschluss bekannt ist, ließ in dieser Saison schon einige vielversprechende Möglichkeiten liegen und wartet daher weiter auf seinen ersten Saisontreffer. "Ich bin so fit wie lange nicht mehr, setze es aber nicht in Tore um", klagte er. Das gegnerische Tor sei für ihn aktueller kleiner als für andere Stürmer, beschrieb der Angreifer seine Blockade vor dem Kasten.

Ducksch "tut der Mannschaft gut"

Keine Blockade hat dagegen Marvin Ducksch, der seit seiner Ankunft beim SV Werder fünf Scorerpunkte (vier Tore, ein Assist) in fünf Spielen sammelte und bei den Siegen gegen Rostock und Heidenheim der Matchwinner der Grün-Weißen war. "Er ist gut, und er tut der Mannschaft gut, das kann ich nicht anders sagen. 'Duckschi' garantiert dir eine gewisse Anzahl an Scorerpunkten, dafür kann man sogar seine Hand ins Feuer legen", lobte Füllkrug seinen Kontrahenten. "Er ist ein cleverer Spieler, der weiß, wie es in der Liga funktioniert."

Marvin Ducksch
Ducksch hat Füllkrug den Rang abgelaufen / Martin Rose/GettyImages

Aufgeben will der 28-Jährige jedoch nicht. Vielmehr vertraut 'Lücke' darauf, dass sich seine harte Arbeit irgendwann auch in Toren widerspiegeln wird. So unterstrich er, dass er in dieser Saison "viel beweglicher als früher, viel fitter" sei und gute Werte aufweise. "Aber das sehen die meisten nicht, weil sie nur sehen, dass ich das Tor noch nicht getroffen habe. Aber ich werde wieder treffen und kann der Mannschaft auch wieder helfen."

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