Werder Bremen

Werders Hartnäckigkeit wird belohnt: Friedl-Sperre reduziert!

Jan Kupitz
Marco Friedl
Marco Friedl / Dean Mouhtaropoulos/GettyImages
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Werder Bremen hat erfolgreich um Marco Friedl gekämpft! Der Verteidiger ist am kommenden Spieltag wieder spielberechtigt.


Der DFB gab am Montag bekannt, dass die Sperre des Österreichers von zunächst zwei Spielen auf eine Partie reduziert wurde. Da Friedl bereits am vergangenen Wochenende gegen Hertha BSC (1:0) ausgesetzt hat, ist er ab sofort wieder spielebrechtigt und steht dem SV Werder am Samstag gegen Schalke wieder zur Verfügung.

Der Verteidiger hatte bei der 0:2-Niederlage gegen den SC Freiburg aufgrund einer Notbremse die Rote Karte gesehen. Eine umstrittene Entscheidung, da auch Friedls Gegenspieler Michael Gregoritsch im Zweikampf heftig gearbeitet hatte.

Die Grün-Weißen hatten bereits in der vergangenen Woche versucht, das Strafmaß zu reduzieren - damals ohne Erfolg. Nach einem erneuten Einspruch gab ihnen das DFB-Sportgericht schließlich doch recht.

"Nach den Videobildern und den hierzu vorgelegten Einzelbildschaltungen, die den chronologischen Ablauf des Zweikampfes detailliert darstellen, sowie im Ergebnis der telefonischen Anhörung von Gegenspieler Michael Gregoritsch ist von einem wechselseitigen Armeinsatz beider Spieler auszugehen, der seinen Ursprung im Halten an der Schulter zum Nachteil des Spielers Friedl hatte und in der ungeschickten Bewegung von Friedl mündete. In Folge dessen kann vorliegend im Zweifel von einer atypischen Notbremse ausgegangen werden, die eine Reduzierung der Sperre auf ein Meisterschaftsspiel rechtfertigt", erläuterte Stephan Oberholz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts.


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