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Werder Bremen

Werder Bremen: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Borussia Dortmund

Philipp Geiger
Erwartet am Sonntagnachmittag sehr starke Dortmunder: Florian Kohfeldt
Erwartet am Sonntagnachmittag sehr starke Dortmunder: Florian Kohfeldt / Christian Kaspar-Bartke/Getty Images
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Werder Bremen hat die letzten vier Ligaspiele allesamt verloren und droht noch tiefer in den Abstiegskampf hineingezogen zu werden. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt mittlerweile nur noch vier Punkte. Cheftrainer Florian Kohfeldt weiß daher genau, wie wichtig die anstehende englische Woche ist. Zum Auftakt sind die Grün-Weißen am Sonntagnachmittag bei Borussia Dortmund zu Gast.

"Es ist eine sehr wichtige Woche für uns. Es kann eine Schlüsselwoche werden, da müssen wir nicht drum herumreden", erklärte Kohfeldt auf der Pressekonferenz am Freitagnachmittag. Dass Werder Bremen in den letzten Wochen auf Platz 13 abgerutscht ist, liegt auch daran, dass seine Mannschaft nicht die allerletzte Konsequenz auf den Platz gebracht hat, monierte der Übungsleiter. "Wir haben zweimal nach unglücklichen Eigentoren verloren, aber definitiv kein Mentalitätsproblem. Wir brauchen wieder das Momentum", so der 38-Jährige, der am Sonntagnachmittag "mit den stärksten Dortmundern seit Beginn der Saison" rechnet.

Der BVB müsse für den Einzug in die Champions League jedes Spiel gewinnen. "Da werden sie gegen uns nicht damit aufhören", sagte Kohfeldt, der seine Mannschaft nach zuletzt überschaubaren Leistungen in die Pflicht nahm. "Wir müssen eklig sein und aggressiv verteidigen. Die Räume, die uns Dortmund anbietet, müssen wir nutzen", forderte der Chefcoach. Mit Blick auf die englische Woche betonte der Fußballlehrer, dass man "in jedem Spiel mit der besten Mannschaft spielen" werde.

Maximilian Eggestein wieder eine Option

Gegen Dortmund kann Kohfeldt wieder auf Niclas Füllkrug und Ludwig Augustinsson zurückgreifen, die zuletzt beide pausieren mussten. Maximilian Eggestein ist nach abgesessener Gelbsperre auch wieder eine Option. Fehlen wird hingegen Ömer Toprak, der sich am vergangenen Spieltag eine Wadenverletzung zugezogen hat und vorerst ausfällt. Die Langzeitverletzten Nick Woltemade (Außenbandanriss Knie) und Luca Plogmann (Reha nach Patellasehnenabriss) stehen ebenfalls nicht zur Verfügung.

Ömer Toprak
Fällt mit einer Wadenverletzung vorerst aus: Ömer Toprak / Stuart Franklin/Getty Images

Nach der deutlichen 1:4-Heimniederlage gegen RB Leipzig am letzten Spieltag, bei der Kohfeldt etwas überraschend drei Mittelstürmer aufgeboten hat, dürfte es einige Veränderungen in der Startelf geben. Auch eine Systemumstellung auf eine 3-5-2-Formation scheint denkbar zu sein. Für den verletzten Toprak könnten Milos Veljkovic oder Christian Groß in die Dreierkette neben Marco Friedl und Kapitän Niklas Moisander rutschen. Zwischen den Pfosten steht wie gewohnt Jiri Pavlenka.

Kandidaten für die Sechser-Position sind Kevin Möhwald und Groß, sofern der 32-Jährige nicht in der Dreierkette gebraucht wird. Eggestein kehrt nach Gelbsperre wieder in die Startelf zurück und könnte zusammen mit Romano Schmid die beiden Plätze im zentralen Mittelfeld besetzen, wobei Letztgenannter den offensiveren Part übernimmt. Reicht es bei Augustinsson nicht für die Startelf, steht Felix Agu als Ersatz parat. Auf der Gegenseite beginnt Routinier Theodor Gebre Selassie. Die Doppelspitze könnte von Josh Sargent und Milot Rashica gebildet werden.

Die voraussichtliche Werder-Aufstellung gegen Borussia Dortmund im Überblick:

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