Werder Bremen: Déjà-vu bei Rashica - Die Gründe für den geplatzten Hertha-Deal

Christian Gaul
Erneut scheitert für Milot Rashica ein Wechsel kurz vor dem Abschluss
Erneut scheitert für Milot Rashica ein Wechsel kurz vor dem Abschluss / CARMEN JASPERSEN/Getty Images
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Nachdem bereits vermutet wurde, dass ein Wechsel von Milot Rashica auch in dieser Transferperiode scheitert, gibt es nun Klarheit. Wie schon im vergangenen Sommer konnte sich Werder Bremen nicht abschließend mit dem interessierten Klub einig werden, somit wird der Kosovare auch in der Rückrunde für die Hanseaten auflaufen.

"Wir waren vor einigen Tagen mit einem Klub konkreter im Austausch. Am Samstag war dann aber klar, dass sich die verschiedenen Ideen nicht übereinander bringen lassen. Wir haben immer betont, dass wir Milot nur bei einem passenden Angebot gehen lassen. Das hat für ihn und uns nicht gepasst", wird Werders Manager Frank Baumann von der Bild zitiert.

Konkret ging es dabei um ein Leihgeschäft mit Hertha BSC, demnach sollte Rashica vorerst bis zum Ende der laufenden Saison verliehen werden und bei einer gewissen Anzahl von Einsätzen für die Berliner wäre eine Kaufpflicht in Kraft getreten.

Doch wie die Bild berichtet, konnten sich beide Klubs nicht darüber einigen, wie hoch die Anzahl der Einsätze sein soll, bei der die Option greift.

Rashica zum zweiten Mal - nächster Versuch im Sommer

Bereits im Sommer 2020 waren sich Werder und auch Rashica selbst schon mit Bayer Leverkusen einig, der 24-Jährige Offensivspieler sollte zunächst für eine Saison an die Werkself verliehen werden, um danach einen Verkauf über die Bühne zu bringen. Doch als sich Bayer und die Bremer dann endlich auf die entsprechenden Details der Kaufoption verständigen konnte, reichte die Zeit nicht mehr, um den Deal ordnungsgemäß abzuschließen.

Milot Rashica bleibt ein Bremer - vorerst
Milot Rashica bleibt ein Bremer - vorerst / Pool/Getty Images

Nun also platzte zum zweiten Mal ein Wechsel Rashicas kurz vor dem Ende des Transferfensters. Somit bleibt allen Beteiligten nichts anderes übrig, als sich mit der Situation zu arrangieren. Im kommenden Sommer wird man im dann dritten Anlauf versuchen, Rashica woanders unterzubringen. Der Vertrag des Bremers läuft nur noch bis 2022, demnach wird Werder ihn wohl definitiv nach der laufenden Saison verkaufen wollen.

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