Wegen Halstenberg: Neuer Leipzig-Plan für Angeliño?

  • Halstenberg möchte Leipzig verlassen
  • Angeliño war eigentlich schon aussortiert
  • Rose gilt als Fan des Spaniers

Angeliño bei der TSG
Angeliño bei der TSG / Simon Hofmann/GettyImages
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Mit dem in Aussicht stehenden Abgang von Marcel Halstenberg, kommt bei RB Leipzig neuer Handlungsbedarf auf. Eine potenzielle Lösung könnte doch noch Rückkehrer Angeliño werden.

Eigentlich läuft sein Vertrag noch ein weiteres Jahr. Allerdings möchte Marcel Halstenberg seinen dann bevorstehenden Abgang von RB Leipzig offenbar vorziehen und bereits in diesem Sommer umsetzen. Diesen Wunsch hat er in seinem Umfeld und gegenüber manchen Verantwortlichen des Klubs auch schon hinterlegt (90min berichtete).

Während der Linksverteidiger noch immer mit einer Rückkehr zu Hannover 96 in Verbindung gebracht wird, tut sich somit Handlungsbedarf bei RBL auf.

Immerhin bliebe sonst nur David Raum als Verteidiger für die linke Abwehrseite übrig. Und es war schon vielsagend, dass Halstenberg in den letzten Wochen der Saison und auch im DFB-Pokal häufiger und länger aufspielte, als der Neuzugang aus dem vorigen Transfer-Sommer. Und das, obwohl er eigentlich eher als Backup eingeplant war.

Angeliño-Kehrtwende denkbar? Rose zeigte sich bereits als Fan

Eine potenzielle Lösung: Angeliño. Nach seiner Leihe zur TSG Hoffenheim steht nun erst einmal die Rückkehr nach Leipzig auf dem Plan.

Bislang schien es so gut wie sicher zu sein, dass es anschließend zur endgültigen Trennung kommt. Immerhin wurde dem Rückkehrer keine Zukunft mehr bei den Sachsen attestiert. Viel eher ging es eigentlich nur noch darum, wohin er wechselt und weniger, ob er wechselt.

Nun könnte es zur Kehrtwende kommen. Davon spricht auch die Bild. Ein Aufhänger: Marco Rose soll demnach noch immer ein Fan des Spaniers sein. Bereits im letzten Winter, als eine Rückkehr noch ein Thema war, schwärmte der Trainer: "Er ist ein hervorragender Spieler, guter Fußballer mit gutem linkem Fuß, tollen Flanken und guten Abschluss."

Möglicherweise klopfen Spieler und Verein nun gegenseitig ab, inwiefern eine weitere Zusammenarbeit doch noch möglich wäre. Klar ist: Angeliño wäre im Fall der Fälle kein automatisch gesetzter Stammspieler. Stattdessen müsste er sich gegen Raum durchsetzen.


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