Wegen der Trainersuche: Mintzlaff mit Spitze gegen den FC Bayern

Die Trainersuche beim FC Bayern wirkt weiterhin schwierig und ungeordnet. Für Oliver Mintzlaff offenbar Grund genug, um sich eine kleine Spitze gegen den Rekordmeister zu genehmigen.
Oliver Mintzlaff
Oliver Mintzlaff / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Aktuell deutet viel darauf hin, dass Thomas Tuchel schlussendlich doch noch beim FC Bayern bleiben könnte. Die Suche nach seinem Nachfolger ist bislang so enttäuschend verlaufen, dass eine Rolle rückwärts aller Beteiligten wieder zu einem realistischen Szenario geworden ist. Mehrere Kandidaten haben den Münchenern bereits abgesagt.

Während die Trainersuche einerseits für Nervosität bei den FCB-Anhängern sorgt, bietet sie auch Anlass zur Schadenfreude bei denen, die es nicht gerade mit dem deutschen Rekordmeister halten.

Das gilt auch für Oliver Mintzlaff, der über die letzten Jahre als Geschäftsführer bei RB Leipzig tätig war und zurzeit noch als Aufsichtsratsvorsitzender des Klubs agiert. Im Rückblick auf den Wechsel seitens Julian Nagelsmann, damals von Leipzig aus zum FC Bayern, witzelte er im 'Spielmacher'-Podcast (via Sky): "Ansonsten war der FC Bayern bis jetzt immer ein sehr guter Kunde von uns. Aber wir haben momentan nichts, was wir ihnen für, sagen wir mal, 25 Millionen anbieten können."

Damit bezieht sich Mintzlaff natürlich auf eben jene Summe, die der FC Bayern zum damaligen Zeitpunkt für Nagelsmann gezahlt hatte - und somit für einen Trainerwechsel. Diese Spitze konnte er sich offenbar nicht verkneifen.

Derweil räumte er ein, dass er damals noch die Hoffnung hatte, Nagelsmann nicht nach München ziehen lassen zu müssen. Immerhin betrug das erste Angebot lediglich sieben Millionen Euro. "Und da hatte ich mich noch gefreut, weil ich gedacht habe, alles klar, der Julian kann bei uns bleiben. Weil für sieben Millionen, das kann ich ihm auch erklären, können wir ihn nicht zum FC Bayern ziehen lassen", so Mintzlaff weiter. Schlussendlich kam der Wechsel aufgrund der hohen Ablösesumme aber noch zustande.


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